Silvester 2013/14: 190 Tonnen Abfälle fielen allein in den fünf größten Städten an

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Feuerwerk (Foto: © Rudolpho Duba /http://www.pixelio.de)

Berlin — Für Silvesterabfall-Entsorgung und erste Winterdiensteinsätze laufen bei den kommunalen Stadtreinigungsbetrieben die Planungen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Während die Organisationspläne für die Silvesterreinigung schon lange stehen, werden bei der Winterdienstplanung zwischen Weihnachten und Neujahr letzte Änderungen gemacht, um auf die aktuelle Wetterlage zu reagieren.

Dass es für die Betriebe insbesondere nach den Silvesterfeierlichkeiten einiges zu tun geben wird, zeigt eine aktuelle VKU-Umfrage. Demnach haben die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe der fünf größten Städte Deutschlands am Neujahrstag 2014 eine Gesamtmenge von 190 Tonnen Silvesterabfällen eingesammelt und entsorgt. Dazu waren in den Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main insgesamt 586 Mitarbeiter im Einsatz, die gemeinsam 4.394 Personalstunden geleistet haben. Am Neujahrstag hat sich die Reinigung vorrangig auf feierintensive Plätze in der Innenstadt konzentriert, an denen aufgrund vieler Besucher große Abfallmengen zusammengekommen sind. Die Zahlen machen exemplarisch deutlich, dass die kommunale Stadtreinigung Deutschland am Laufen hält.

Neben der Silvesterreinigung sind die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe in Deutschland auch bei zahlreichen anderen Veranstaltungen wie zum Beispiel Stadt- und Volksfesten oder Weihnachtsmärkten engagiert. Um den gestiegenen Reinigungsansprüchen bei Großveranstaltungen gerecht zu werden, haben die meisten Betriebe ihre organisatorischen Abläufe sowie den Einsatz geeigneter Fahrzeug- und Maschinentechnik über Jahre hinweg professionalisiert. Viele Veranstaltungen finden Feiertags, nachts oder in der zweiten Tageshälfte statt, was große Flexibilität der Mitarbeiter der Straßenreinigung erfordert. Reck: „Täglich sorgen die kommunalen Stadtreinigungen für saubere Straßen und Plätze! Vor allem für ihren flexiblen Einsatz gebührt den Mitarbeitern großer Respekt.“

Quelle: Presseportal / OTS