Umicore ist Partner des neuen EU-Rohstoffkonsortiums

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Quelle: Umicore AG

Hanau — Umicore ist einer der Partner in einem neuen Konsortium, das sich mit der Zugänglichkeit, Verfügbarkeit und effizienten Nutzung von Rohstoffen in Europa befassen wird.

Vier Jahre nach der Gründung der Knowledge & Innovation Communities (KIC) hat das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) eine ähnliche Initiative für Rohstoffe etabliert. Es besteht ein breiter Konsens über die Notwendigkeit des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft, um nachhaltiges Wachstum trotz zunehmendem Rohstoffbedarf anzustreben. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Universitäten und Forschungsinstituten ist der Schlüssel zur Erleichterung dieses Übergangs und zur Sicherstellung der beständigen Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Rohstoffsektors.

Das EIT wählte für diese Initiative das Konsortium „RawMatTERS“ aus, ein Zusammenschluss der wichtigsten Akteure entlang der gesamten Materialwertschöpfungskette. Dieses Konsortium umfasst mehr als 100 Partner aus 22 Ländern der Europäischen Union und zielt darauf ab, eine Infrastruktur zur langfristigen Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Industrie zu fördern.

Umicore beteiligt sich an dem Rohstoffkonsortium durch Innovation, industrielle Hochskalierung der Technologien sowie durch Bildungsprojekte. Egbert Lox, Senior Vize-Präsident bei Umicore, erläutert: „Wir sind sehr stolz darauf, ein führendes Mitglied dieser Vereinigung zu sein. Wir können viele Kompetenzen für die gemeinschaftliche Arbeit bieten und freuen uns sehr über das Potenzial. Die Suche nach Lösungen für die Herausforderungen der Rohstoffknappheit war noch nie so wichtig und erfordert die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in allen Teilen der Materialwertschöpfungskette.“

Weitere Informationen sind unter eit.europa.eu erhältlich.

Quelle: Umicore AG & Co. KG