WVM zählt zu den Initiatoren der neuen Energieeffizienz-Netzwerke

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Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.

Berlin — Die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) gehört zu den Initiatoren der neuen Energieeffizienz-Netzwerke. WVM-Präsident Oliver Bell unterschrieb gestern gemeinsam mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und anderen Verbandsvertretern eine entsprechende Vereinbarung.

„Wir unterstützen den Netzwerkgedanken ausdrücklich, weil unsere Branche dabei seit Jahren bereits Vorreiter ist“, sagte Bell im Anschluss. Mit der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima gebe es bereits seit 2008 ein Netzwerk in der Nichteisen-Metallindustrie, das Best Practice-Beispiele für mehr Energieeffizienz in den Unternehmen sammle und präsentiere. Auch WVM-Hauptgeschäftsführer Martin Kneer bezeichnete das Vorhaben, mit Hilfe von Netzwerken Energieeffizienz in den Unternehmen zu steigern, als sinnvoll. „Wir bringen dabei gerne unsere effizienten Erfahrungen ein“, sagte Kneer.

Die Vereinbarung mit Verbänden und Organisationen der Wirtschaft zur flächendeckenden Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken unterzeichneten gestern Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium gemeinsam. Ziel der Vereinbarung ist es, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke zu etablieren und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe zu leisten.

Nach Darstellung des Bundesumweltministeriums besteht ein Energieeffizienz Netzwerk aus 8 bis 15 Unternehmen. Jedes Unternehmen setzt sich mit Hilfe eines erfahrenen Energieberaters ein Einsparziel und unterlegt dies mit Maßnahmen. In einem moderierten und vom Energieberater begleiteten Erfahrungsaustausch im Netzwerk setzen sich dann die Unternehmen ein gemeinsames Effizienzziel für ihre Netzwerkarbeit.

Ergebnisse aus einem Netzwerke-Projekt haben gezeigt, dass die teilnehmenden Unternehmen ihre Energieeffizienz nach drei bis vier Jahren im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich stärker verbessern, ihre Treibhausgasemissionen im Schnitt um 1000 Tonnen CO2 reduzieren und ihre Energieproduktivität doppelt so schnell wie der Branchendurchschnitt erhöhen konnten.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle / Bundesumweltministerium den Initiatoren der neuen Energieeffizienz-Netzwerke