Nachfrage nach Alufolie im 3. Quartal 2014 weiter stabil

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Quelle: European Aluminium Foil Association e.V.)

Düsseldorf — Die  Zahlen für die ersten neun Monate des europäischen Aluminiumfolienverbandes EAFA zeigen für die europäischen Märkte eine weiter verhaltene Nachfrage nach Alufolie. Demgegenüber haben sich die Exportablieferungen in Länder außerhalb Europas kräftig erholt, sodass der Gesamtabsatz mit 643.000 Tonnen um 1,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2013 liegt (633.000 t).

Die Zahlen zeigen zudem einen Erholungstrend für dicke Folien, die typischerweise für halbstarre Behälter und technische Anwendungen eingesetzt werden. Dieses Foliensegment legte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um sechs Prozent zu. Dünne Folien, die vor allem für flexible Verpackungen und Haushaltsfolie verwendet werden, gaben leicht um 0,4 Prozent nach.

Die Gesamtablieferungen in den ersten neun Monaten blieben dank eines Exportanstiegs um 24 Prozent auf Wachstumskurs. Die Schwäche auf den europäischen Märkten spiegelte sich in einem leichten Absatzrückgang von 0,8 Prozent wieder. Im dritten Quartal dieses Jahres lagen die Ablieferungen mit 209.000 Tonnen annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (210.000 t). Auch in diesem Zeitraum legte der Export kräftig zu, und zwar mit 15 Prozent, während die Nachfrage in Europa um zwei Prozent fiel.

EAFA-Geschäftsführer Stefan Glimm kommentierte: „Wir hoffen auf eine stabile Entwicklung im vierten Quartal, sodass das Gesamtjahr leicht im Plus abschließt. Trotz des Anstiegs der Ausfuhren wird der Wettbewerb außerhalb Europas härter, sodass das starke Exportwachstum auf Dauer nicht gehalten werden kann.“ Und er ergänzte: „Außerdem stehen die Alufolienproduzenten im vierten Quartal meist vor den größten Herausforderungen, da die Kunden gegen Jahresende oft Lagerbestände abbauen. Da wir aber nach wie vor über dem Niveau von 2013 liegen, bleiben wir weiterhin vorsichtig optimistisch für das Ergebnis im Gesamtjahr 2014.“

Quelle: European Aluminium Foil Association e.V.