Israels Industrie und Elektrizitätswirtschaft investierte € 645 Millionen in Umweltschutz

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Jerusalem (Foto: © Rosel Eckstein/ http://www.pixelio.de)

Jerusalem – Die Umweltschutzausgaben Israels steigen. 2012 tätigten israelische Industrie und Elektrizitätswirtschaft Umweltschutzausgaben in Höhe von 3,1 Mrd. neue Schekel getätigt (€ 645 Millionen). Das geht aus einer im November 2014 veröffentlichten Erhebung des Zentralamts für Statistik hervor. Dabei entfielen 53 Prozent des Umweltschutzaufwands auf Bruttoanlageinvestitionen und 47 Prozent auf laufende Ausgaben. € 61 Mllionen für die Beseitigung von Abfällen und  € 64 Millionen für die Behandlung von Gefahrstoffen deckten 9,4 bzw. 9,9 Prozent dieser Ausgaben.

Im Jahr 2013 erreichte beispielsweise die Recycling-Quote von Papier und Pappe in Israel rund 44 Prozent. Das geht aus Angaben der größten israelischen Papier-Recycling-Firma Amnir hervor, die in diesem Bereich einen Marktanteil von rund 90 Prozent hat. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden im vergangenen hebräischen Jahr (September 2013 bis September 2014) rund 400.000 t Papier und Pappe wiederaufbereitet. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einer Steigerung um 3 Prozent.

Die Umweltschutzausgaben konzentrieren sich auf Maschinen und Ausrüstungen, Verbesserung der betrieblichen Verfahren, Mess- und Kontrolltechnik, Sanierung belasteter Stätten, Einrichtung von Umweltmanagementsystemen und die Vergabe externer Aufträge einschließlich Beratung. Damit bietet der industrielle Umweltschutz eine breite Palette von Geschäftsmöglichkeiten.

Der vollständige Bericht ist unter gtai.de zu finden.

Quelle: Germany Trade & Invest