Zentrale Initiative: Verein „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft“ gegründet

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Abfallcontainer (Foto: Kroll/Recyclingportal)

Berlin — Als erste Branche in Nordrhein-Westfalen wird die Abfall- und Recyclingwirtschaft die Chance nutzen und sich im Rahmen der KlimaExpo.NRW gemeinsam präsentieren. Sie soll demonstrieren, was sie bislang für den Klimaschutz geleistet hat, leisten kann und auch noch leisten wird. Eine zentrale Initiative für die gesamte Branche soll dieses Engagement bündeln und im Rahmen der KlimaExpo.NRW öffentlichkeitswirksam präsentieren und weiterentwickeln. Daher wurde am 19. November in Iserlohn der Verein „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.“ durch die kommunalen und privaten Verbände sowie Unternehmen der Entsorgungswirtschaft in Nordrhein- Westfalen gegründet.

Zweck des gemeinnützigen Vereins ist gemäß Satzung der Aufbau, die Förderung, die Initiierung und die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes im Rahmen der allgemeinen Aktivitäten der Kreislaufwirtschaft. Die Ziele und Aufgaben des Vereins sind dabei insbesondere:

  • die Förderung des Umweltschutzes,
  • die Förderung und Unterstützung der KlimaExpo in Nordrhein-Westfalen sowie der regionalen Maßnahmen und Projekte,
  • die Information aller Mitglieder bezüglich der Aktivitäten zum Thema Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft, zunächst und vor allem vor dem Hintergrund der KlimaExpo.NRW sowie
  • die Darstellung der positiven Auswirkungen der Kreislaufwirtschaft auf die Reduzierung bzw. die Vermeidung von Treibhausgasen.

Von namhaften Organisationen unterstützt

Der Verein „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.“ wurde initiiert und unterstützt durch

  • die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V. (ASA),
  • den Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE),
  • den Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse),
  • die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V (ITAD),
  • die Interessengemeinschaft NRW-Deponiebetreiber (InwesD) und
  • den Verband kommunaler Unternehmen NRW e.V. (VKU).

Zu den Unterstützern und Gründungsmitgliedern zählen ferner auch Unternehmen der Branche wie Breer Visuelle Kommunikation, die Bwaste International GmbH, die C.C. Unternehmensgruppe, das INFA – Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, die Lobbe Holding GmbH & Co KG, die Prognos AG, die Remondis SE & Co. KG, die RSP Riemann, Sonnenschein & Partner GmbH oder auch die SASE gGmbH – Gesellschaft zur Förderung und Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgungswirtschaft.

Mit hohem Wiedererkennungswert

Im Zentrum der Initiative sollen die Aktivitäten der Branche und insbesondere die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft stehen, die in NRW mit rund 1.300 Unternehmen und etwa 35.000 Beschäftigten von großer Bedeutung sind. Ihre klimarelevanten Innovationen und Technologien, Dienstleistungen und Projekte können unter dem gemeinsamen Dach „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft“ mit hohem Wiedererkennungswert und in einem neuen inhaltlichen Zusammenhang dargestellt werden. Mit der KlimaExpo.NRW wird den Unternehmen zudem eine Plattform geboten, welche die technologischen Entwicklungen und Leistungen im Klimaschutz sichtbar macht und so ein breites nationales sowie internationales Publikum erreicht.

Geschäftsstelle bis Januar kommissarisch besetzt

Der Verein „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.“ soll den Austausch zwischen den Unternehmen, Verbänden und weiteren Akteuren der Abfall- und Recyclingwirtschaft ermöglichen und fördern, die sich aktiv mit dem Klimaschutz befassen und für eine gemeinsame Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Potentiale in NRW einsetzen wollen. Der Verein „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.“ ist offen für Verbände, Interessengemeinschaften und Landeseinrichtungen, Unternehmen der Kreislaufwirtschaft, Städte, Gemeinden und Kreise, Behörden und Hochschulen sowie natürliche Personen. Der Verein wird über eine Geschäftsstelle verfügen, die ab Januar 2015 bei der SASE in Iserlohn ihre Arbeit aufnehmen wird.

Bis zum Januar ist die Geschäftsstelle noch kommissarisch bei der Prognos AG in Düsseldorf angesiedelt. Die Leiterin der Geschäftsstelle, Frau Ragna Schnurer, ist hier unter der Nummer 0211 / 913 16 – 145 bzw. unter der E-Mail Adresse ragna.schnurer@prognos.com zu erreichen. Von der Geschäftsstelle sollen die unterschiedlichen Aktivitäten der Brancheninitiative koordiniert und organisiert werden.

Quelle: Prognos AG, Europäisches Zentrum für Wirtschaftsforschung und Strategieberatung