Griechenland: 3 Milliarden Euro für die Abfall- und Wasserwirtschaft vorgesehen

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Griechenland-Flagge (Foto: ©Thomas Pietrzyk /http://www.pixelio.de)

Athen — Die griechische Entsorgungswirtschaft ist weiterhin ausbaufähig. Landesweit laufen elf Ausschreibungen für integrierte Abfallmanagement-Anlagen, die den Bedarf an modernen Maschinen, Anlagen und Know-how ankurbeln sowie neue Arbeitsplätze schaffen werden. Für fünf Projekte stehen die Auftragnehmer bereits fest. Verzögerungen bei der Umsetzung einiger Vorhaben sind auf Finanzierungslücken zurückzuführen. Zahlreiche Recyclingsysteme sind auf dem Markt in verschiedenen Abfallkategorien tätig, meldet Germany Trade & Invest.

Laut Daten der Griechischen Recyclinggesellschaft ist der Anteil der wieder verwerteten Abfälle in einigen Kategorien beeindruckend hoch. Zum Bespiel liegt die Recyclingquote von Elektro- und Elektronikgeräten bei 98 Prozent, von Papier bei fast 84 Prozent und von Fahrzeugen bei 87 Prozent. Nachholbedarf besteht allerdings noch bei Aluminium, Glas, Kunststoff, Batterien und Akkumulatoren.

Insgesamt sind im Rahmen des sogenannten EU-Partnerschaftsprogramms im Förderzeitraum 2014 bis 2020 Projekte in Höhe von 3 Mrd. Euro für die Abfall- und Wasserwirtschaft vorgesehen, erklärt das Griechische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest