AWG Novelle und neue VerpackungsVO: ARA initiierte österr. Verpackungsgipfel

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v.l.n.r. Werner Knausz/ARA Vorstand, Stephan Wiener/BMLFUW, Christine Hochholdinger/BMLFUW (Foto: ARA)

Wien, Österreich — Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen führen in Österreich zu umfangreichen Veränderungen für die verpflichteten Unternehmen und haben insbesondere im Haushaltsbereich auch spürbare Erhöhungen der Tarife 2015 zur Folge. Kernpunkte der Neuerungen sind die Abgrenzungsverordnung zur rechtlich zwingenden Abgrenzung von Haushalts- und Gewerbeverpackungen und die Abgeltungsverordnung zur Ausweitung der Produzentenverantwortung auf Verpackungen im Restmüll. Beide Verordnungen sind derzeit in Planung bzw. Ausarbeitung und sollen zeitnah in Kraft treten. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Grund genug für heiße Diskussionen in den vergangenen Wochen. Und Anlass für eine  Einladung der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), am 20. Oktober in Wien mit hochrangigen Vertretern aus Industrie und Handel sowie des Umweltministeriums offene Fragen rund um die AWG Novelle 2013 und die neue Verpackungsverordnung 2014 zu diskutieren.

„Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit dieser Thematik und als Service für unsere Kunden haben wir diese Informations- und Diskussionsveranstaltung initiiert. Die Diskutanten sollten gegenseitig aus erster Hand erfahren, wo der Schuh drückt. Schließlich wollen wir alle umsetzbare gesetzliche Regelungen haben“, erklärte ARA Vorstand Christoph Scharff. Die Auswirkungen auf viele Unternehmen seien gravierender als vom Gesetzgeber angenommen und der Erklärungsbedarf sei nach wie vor sehr hoch, so Scharff.

Um die ARA Kunden bestmöglich bei der Umstellung zu unterstützen und sie mit allen relevanten Informationen zu versorgen, plant die ARA im November noch eine Reihe von kostenlosen Webinaren. Die genauen Termine werden zeitgerecht bekanntgegeben.

Quelle: Altstoff Recycling Austria AG