Delta RFA-Handheld von Olympus zur zerstörungsfreien Materialprüfung

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Materialprüfung mit Delta RFA-Handheld (Foto: Olympus Deutschland GmbH)

Hamburg — Die neue Generation der Delta Handgeräte für die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) mit ergonomischen Design enthält innovative Elektronik, Komponenten und eine ausgereifte Softwaretechnologie. Mit der neuen Delta X-act-Count-Technik werden Empfindlichkeit und Genauigkeit bei der Prüfung verbessert. Es können mehr Materialien schneller geprüft werden und dadurch der Durchsatz mit einer höheren Genauigkeit als bisher gesteigert werden.

Durch die vielen Anwendungsbereiche der Delta RF-Handgeräte für die zerstörungsfreie Prüfung werden zuverlässige Ergebnisse für unterschiedlichste Industriezweige ermöglicht. Elemente wie Blei, Quecksilber, Arsen, Kupfer, Gold, Silber, Platin usw. sind in Konzentrationen von wenigen ppm bis zu 100 Prozent nachweisbar. Eine Probenaufbereitung ist kaum oder gar nicht notwendig. Die neue Generation der Delta RF-Handanalysatoren mit ihrem innovativen, ergonomischen Design enthält das Aktuellste, was Elektronik, Komponenten und Softwaretechnologie bieten. Mit der neuen Delta X-act-Count-Technik werden Empfindlichkeit und Präzision weiter verbessert. Es können mehr Stoffe in kürzerer Zeit geprüft werden als bisher.

RFA: Materialprobe durch Strahlung angeregt

Bei der Röntgenfluoreszenzanalyse handelt es sich um eine vergleichsweise einfache, dafür aber effiziente Methode der Materialanalytik: Im RFA-Gerät befinden sich eine Röntgenröhre und ein Detektor. Die zu untersuchende Materialprobe wird durch Strahlung angeregt, woraufhin die dabei freiwerdende Energie in Form von elementspezifischer Fluoreszenzstrahlung zurückgegeben wird. Diese Fluoreszenzstrahlung kann von einem Strahlungsdetektor ausgewertet werden. Das Ergebnis wird sofort auf dem rückwärtig angebrachten Bildschirm angezeigt. Dabei liefert das RFA-Gerät sowohl die vollständige chemische Analyse als auch die Übersetzung in eine Werkstoffkennzahl und zeigt auf, ob die Grenzwerte eingehalten sind.

Analyse von Metallen und leichten Elementen

Die mobile RFA-Technologie hat viele verschiedene Einsatzgebiete. Sie wird bei der Metallanalyse ebenso eingesetzt wie bei der Umwelt- und Bodenüberprüfung, in der Kunst oder Forschung und Lehre. Auch die so genannten leichten Elemente wie Aluminium, Magnesium, Schwefel, Silizium und Phosphor können problemlos erkannt werden. Darüber hinaus können die Messungen auf einfache Art und Weise dokumentiert werden. Das erleichtert es den Herstellern, ihrer Nachweispflicht bezüglich eingesetzter Materialien nachzukommen. So empfiehlt die IEC (International Electrotechnical Commission) für die Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) offiziell den Einsatz von Röntgenfluoreszenz als Screening Methode.

Multiple Anwendungsbereiche

Mit ihrer Geschwindigkeit und Effizienz sind die handgehaltenen Delta RF-Analysatoren für den Einsatz in der Industrie, im Handel und zur behördlichen Überwachung bestens gerüstet. Das können unter anderem folgende Bereiche sein: Recycling, Bergbau, Produktion, Umwelt, Produktsicherheit, Verbraucherschutz sowie Forschung und Lehre. Die Analysatoren der Delta-Reihe sind mit einer leistungsstarken Miniatur-Röntgenröhre, einem Si-PIN- oder einem Hitech Silizium-Driftkammer-Detektor (SDD), Spezialfiltern und Mehrstrahloptimierung konfiguriert. Der wichtigste Vorteil des Delta ist, in Echtzeit entscheiden zu helfen und die Probenvorbereitung sowie die Inanspruchnahme externer Prüflabors auf ein Minimum zu reduzieren.

Neue Perspektiven im Qualitätsmanagement

Qualitätssicherung ist für Fertigungsunternehmen das A und O. Nur wer langfristig gute Qualität liefert, stellt seine Kunden zufrieden und verzeichnet nachhaltigen Erfolg am Markt. Doch nicht immer geht es nur um den Eigenanspruch eines Herstellers: In vielen Branchen sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben, unter anderem in der Medizintechnik. In der Praxis besteht Handlungsbedarf: Wachsende Lieferketten machen die Qualitätskontrolle zunehmend schwerer. Materialien werden am Wareneingang nur stichprobenartig geprüft und immer häufiger treten Fehler auf, die zu Imageschäden oder finanziellen Einbußen führen.

Die mobile Röntgenfluoreszenzanalyse ermöglicht Herstellern, direkt vor Ort eine zeitsparende Werkstoffprüfung durchzuführen. Fertigungsunternehmen können mit den mobilen RFA -„Pistolen“ nicht nur den Produktionsprozess sicherer gestalten, sondern zugleich den Aufwand für das Einhalten gesetzlicher Vorgaben reduzieren.

Quelle: PresseBox