Kanadas Kommunen setzen verstärkt auf Waste-to-Energy

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Kanadas Flagge (Foto: ©Olaf Schneider /http://www.pixelio.de)

Berlin — Kanadische Städte und Gemeinden müssen in den kommenden Jahren ihre Mülldeponien entlasten. Waste-to-Energy bietet eine Möglichkeit, die strengen Vorgaben zu erfüllen. Während in Ontario und British Columbia Ersatzbrennstoffanlagen als Strom- und Fernwärmelieferant im Mittelpunkt stehen – eines der größten EBS-Kraftwerke nimmt Ende 2014 in der Provinz Ontario den Betrieb auf  – , möchte Quebec mithilfe von Biogas als Alternative zu anderen fossilen Brennstoffen in erster Linie seine CO2-Bilanz verbessern, meldet Germany Trade & Invest.

Der Investitionsbedarf wird daher auch künftig wachsen, prognostizieren Branchenkenner. Laut Statistics Canada dürfte der Abfallsektor 2014 gut 825 Mio. kan$ investieren. Ferner sollen sich bis 2016 die laufenden Ausgaben der Städte und Gemeinden für die Müllbehandlung auf 4 Mrd. kan$ erhöhen. Einer Schätzung der Federation of Canadian Municipalities‎ zufolge belief sich dieser Wert 2012 auf etwa 3 Mrd. kanadische Dollar (kan$; rund 2,3 Mrd. Euro; 1 Euro = 1,28 kan$, Jahresdurchschnittskurs 2012).

Einen Überblick über aktuelle Trends und Geschäftschancen in der kanadischen Abfallwirtschaft bietet die „Canadian Waste & Recycling Expo“, die vom 19.11. bis 20.11.14 in Toronto stattfindet. Die Messe wird von einer zweitägigen Konferenz begleitet.

Der vollständige Bericht über Kanadas Waste-to-Energy-Sektor ist unter gtai.de verfügbar.

Quelle:  Germany Trade & Invest