7. Novelle der VerpackungsVO: Landbell weist auf neue Pflichten hin

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Quelle: Landbell AG

Mainz — Die 7. Novelle der Verpackungsverordnung verpflichtet weiterhin Hersteller und Vertreiber, die erstmals von ihnen in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen durch ein Duales System koordinieren, d.h. einsammeln und recyceln, zu lassen.

Die gesetzliche Regelung zur Eigenrücknahme ist seit dem 1. Oktober vollständig weggefallen. Darüber hinaus treten zum 1. Januar 2015 für die Branchenlösungen starke Restriktionen in Kraft: Unternehmen müssen gegenüber Landesbehörden detaillierten Anzeige- und Nachweispflichten zu zurückgenommenen Verpackungsmengen nachkommen.

„Über unsere Portale für Groß- und Kleinstkunden bieten wir Inverkehrbringern aus Industrie und Handel Lösungen an, die zu 100 Prozent über das Duale System abgewickelt werden. Wenige Klicks reichen aus, um sich unserem effizienten Entsorgungssystem anschließen,“ offeriert Jan Patrick Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG.

Das in Deutschland erfolgreiche Modell der Produktverantwortung gilt für sämtliche Verpackungsmaterialien, vom einfachen Karton über die Luftpolsterfolie bis hin zum Füllmaterial. Sammlung, Verwertung und Entsorgung werden zu 100 Prozent über Landbell als Dualem System abgewickelt. Die Rücknahme- und Verwertungspflichten großer Handelsunternehmen ebenso wie von Versandhändlern und PowerSellern werden unter anderem von der Landbell AG wahrgenommen und nach der Verpackungsverordnung (VerpackV) rechtssicher erfüllt.

Im Rahmen des neu geplanten Wertstoffgesetzes will sich die Landbell AG für eine einfache, ökologische und kosteneffiziente Weiterentwicklung des privatwirtschaftlich bewährten Wiederverwertungssystems einsetzen.

Quelle: Landbell AG