Kroatien muss Bau von Abfallzentren beschleunigen

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(Foto: © Thorsten Jutzie / http://www.pixelio.de)

Zagreb — Kroatien hat seine Pläne zum Bau von Abfallwirtschaftszentren stark gestrafft. Statt 21 regionaler Anlagen soll es nur noch 13 geben. Brüssel stellt dafür Kofinanzierungen von 425 Mio. Euro zur Verfügung. Zum Einsatz kommen soll Spitzentechnologie, was deutschen Anbietern gute Beteiligungschancen gibt. EU-Gelder fließen auch in die Sanierung von rund 100 Deponien. Investitionen von privaten Recyclingunternehmen stoßen auf Widerstände durch die Raumplanung.

Nach jahrelangen Verzögerungen will Kroatien nun ein integriertes Abfallwirtschaftssystem zügig ausbauen. Den Kern bilden dabei regionale Zentren für insgesamt rund 4,8 Mrd. Kuna (K; 1 Euro = 7,64 K; Stand: 29.9.14). Es sei sehr wichtig, dass es nun keine Verzögerungen mehr gebe, betonte der Umweltschutzminister Mihael Zmajlovic auf einer Konferenz zur Abfallbehandlung, die Ende September 2014 von der Wirtschaftszeitung Poslovni dnevnik und dem Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz (Fond za zastitu okolisa i energetsku ucinkovitost, FZOEU) in Zagreb veranstaltet wurde.

Weitere Informationen sind unter gtai.de erhältlich.

Quelle: Germany Trade & Invest