VDMA: Einen Königsweg zu mehr Klimaschutz gibt es nicht

1058
VDMA Waste Treatment and Recycling Technology Association

Frankfurt — „Nur mit einem Instrument ist das 40-prozentige Reduktionsziel bei den CO2-Emissionen nicht machbar“ sagte Naemi Denz, Leiterin der Abteilung Technik und Umwelt im VDMA, am Freitag in Berlin. Potenzial zur Erreichung der Klimaziele sieht der Verband unter anderem in der Überprüfung bestehender Förderprogramme im Hinblick auf ihre Nutzung und Zielwirkung sowie in der Stärkung qualifizierter Beratungsleistungen, zum Beispiel bei der Energieeffizienz im Gebäudebereich, in einem neuen verbesserten Kreditmodell oder in der konsequenten Umsetzung existierender ordnungsrechtlicher Instrumente.

„Um die Klimaschutzziele zu erreichen ist ein Bündel an unterschiedlichen Maßnahmen notwendig“, so Denz anlässlich der Jubiläumssitzung zum 30-jährigen Bestehen des VDMA-Ausschusses Umweltpolitik.

Das Bundesumweltministerium hatte im Frühjahr das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ gestartet. Es soll für alle Bereiche des öffentlichen Lebens Maßnahmen benennen, mit denen die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele erreicht werden können.  Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken.

„Der Maschinen- und Anlagenbau kann einen bedeutenden Anteil zur Begrenzung der klimaschädlichen CO2-Emissionen beitragen“, sagte Hartmut Bauer, Vorsitzender des VDMA-Umweltausschusses und fügte ergänzend hinzu, „Unsere Industrie leistet bereits heute aus Eigeninteresse freiwillig einen bedeutenden Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz seiner Produkte“, wie Beispiele aus dem Bereich Flurförderzeuge oder Pumpen belegen.

Darüber hinaus sind rund 400 Maschinen- und Anlagenbauer in der VDMA Initiative Blue Competence aktiv. Mit dem erklärten Ziel, mit ihren technologischen Innovationen zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele und zur Senkung der CO2 Emissionen beizutragen.

www.vdma.org

Quelle: VDMA Technik und Umwelt