13. Elektro(nik)-Altgeräte-Tag – Recycling fördern, Wettbewerbsfähigkeit erhalten

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Quelle: bvse

Bonn — Der 13. Elektro(nik)-Altgeräte-Tag findet am 6. November 2014 im Rahmen des bvse-Branchenforums in Duisburg statt. Neben den Auswirkungen geänderter gesetzlicher Vorgaben soll es auch um Strategien gehen, wie Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.  

Der nächste Meilenstein bei der Novelle des ElektroG rückt näher. Voraussichtlich noch im Oktober wird die sogenannte Ressortabstimmung zwischen den Ministerien abgeschlossen sein. bvse-Fachreferent Andreas Habel wird auf der Tagung über den aktuellen Stand der Novelle und die geplanten Neuerungen berichten. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Klaus Müller (Vorsitzender des bvse-Fachverbands Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling), Dr. Thomas Rummler (BMUB), Renate Augustynak (BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.), Stephan Rabl (Handelsverband Deutschland -HDE e.V.) und Dr. Ralf Bleicher (Deutscher Landkreistag) geht es dann darum, wie das neue Gesetz in der Praxis für mehr Recycling, mehr Bürgernähe und mehr Ressourcenschutz sorgen kann.

Während die Branche hofft, dass das ElektroG dann bis Mitte 2015 auch tatsächlich kommt, ist dies bei anderen Vorschriften schon klar: Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) wurde geändert. Hochenergetische Li-Batterien und Akkus dürfen aufgrund ihrer Brandgefahr dann nur noch gesondert erfasst und transportiert werden. Was dies zukünftig für Sammlung, Transport und Behandlung bedeutet, erläutert Prof. Dr. Norbert Müller (DB Schenker Logistics).

Um das Recycling zu stärken, brauchen die Unternehmen der Branche nicht nur die richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Vor allem brauchen sie Qualität in der Erfassung, denn nur unzerstörte und sinnvoll zusammengestellte Gerätegruppen können optimal verwertet werden. Ullrich Didszun (UDZ Consult) macht deutlich, auf welche Kriterien es in Ausschreibungen ankommt, damit Erfassung und Verwertung optimal zueinander passen.

Informationen über den Wettbewerb auf den Rohstoffmärkten sowie Best-Practice-Vorträge zu betriebswirtschaftlichen Themen runden den 13. Elektro(nik)-Altgeräte-Tag ab. Dr. Heinz-Jürgen Büchner (IKB Deutsche Industriebank AG) geht zunächst auf börsennotierte Basismetalle, spekulative Nachfrage, Lagerbestandsentwicklung und deren Auswirkungen auf den physischen Markt ein. Über Finanzierung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sowie die Instrumente eines erfolgreichen Controllings im Unternehmen sprechen Michael Gerbracht (National-Bank AG) und Carl Dietrich Sander (KMU-Beraterverband).

Im Rahmen des bvse-Branchenforums findet am Vortag (5. November) das bvse-Forum Schrott statt. Bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Anmeldung und weitere Informationen auf bvse.de.

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.