Österreichisches Umweltbundesamt: In drei Twinnings im Westbalkan aktiv

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Talbrücke (Foto: ©berggeist007 /http://www.pixelio.de)

Wien — Das österreichische Umweltbundesamt ist seit August 2014 in drei Verwaltungspartnerschaften, so genannten Twinnings, im Westbalkan aktiv. Die ExpertInnenorganisation gewann – nach dem Zuschlag für ein Projekt zur Verbesserung der Umweltinspektion in Kroatien und für ein Projekt zum Thema Umweltinspektion in Mazedonien – nun auch die Ausschreibung für ein Twinning in Serbien. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit gefährlichen Abfällen, für den das Umweltbundesamt die serbischen Behörden und Kontrollorgane stärkt.

Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt, betont den Mehrwert, den die Verwaltungspartnerschaften mit den neuen bzw. künftigen EU-Mitgliedsstaaten bringen: „Wir knüpfen in unseren Projekten langfristige Partnerschaften, die bilaterale Kontakte über das Twinning-Projekt hinaus stärken und wichtige Verbindungen für Politik und Wirtschaft schaffen. Dadurch leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz im Westbalkan.“

Das Umweltbundesamt ist die führende österreichische ExpertInnen-Einrichtung für alle Umweltthemen und -medien und mit mehr als 100 Einzelprojekten in 26 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten bewährter Projektpartner. Das Amt schlägt national und international Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und entwickelt Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich und Europa. Durch Verwaltungspartnerschaften – so genannte Twinnings – unterstützt das Umweltbundesamt seit 1999 die mittel- und südosteuropäischen Behörden in wesentlichen Umweltfragen beim Institutionsaufbau und bei der Umsetzung des EU-Rechts; die finanziellen Mittel dafür kommen von der EU.

Quelle: Umweltbundesamt