Stv. NRW-CDU-Landesvorsitzender: Nur klare Regeln sorgen für fairen Wettbewerb

1356
Quelle: Tönsmeier Dienstleistung GmbH & Co. KG

Porta Westfalica — Die Hauptverwaltung der Tönsmeier-Gruppe in Porta Westfalica hat der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Steffen Kampeter,  in der vergangenen Woche besucht. Hier traf er sich mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Jürgen Tönsmeier, und dem Sprecher der Gruppengeschäftsführung, Bernd Ranneberg, zu einem Meinungsaustausch.

In einem intensiven und offenen Gespräch wurden dabei aktuelle und politische Themen diskutiert. Durchaus kritische Worte hörte Steffen Kampeter, der als Abgeordneter den Kreis Minden-Lübbecke im Bundestag vertritt, zur Situation der Entsorgungsbranche in Deutschland: „Private Unternehmen haben in der Vergangenheit mit mutigen Investitionen den Grundstein zu einer vorbildlichen Kreislaufwirtschaft in Deutschland gelegt. Heute werden diesen Unternehmen im Zuge von Rekommunalisierungen und interkommunalen Kooperationen wichtige Marktbereiche genommen. Die Kosten für die entstehenden kommunalen Monopole müssen in der Zukunft die privaten Haushalte zahlen“, erklärte Bernd Ranneberg.

Steffen Kampeter teilte die Einschätzung des Managers, dass ein verbraucherfreundliches Gebührengefüge perspektivisch nur durch einen fairen Wettbewerb zwischen allen Marktteilnehmern gewährleistet werden könne. Er kündigte an, die genannten Kritikpunkte in verschiedenen politischen Gremien zu thematisieren: „Es ist die Aufgabe der Politik, die Funktionstüchtigkeit der Kommunen auf einem hohen Niveau zu erhalten und so die öffentlich-rechtlichen Strukturen sicherzustellen. Das darf allerdings nicht dazu führen, dass private Unternehmen, deren Existenz in vielerlei Hinsicht von grundlegender Bedeutung ist, nachhaltig geschädigt werden. Insofern bedarf es hier klarer Regeln, die der Investitionsbereitschaft und dem Knowhow vieler Firmen eindeutig Rechnung tragen“, bekräftigte Kampeter.

Quelle: Tönsmeier Dienstleistung GmbH & Co. KG