UFORDAT – die UBA-Datenbank zur Umweltforschung

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Quelle: Umweltbundesamt

Dessau-Roßlau — In welchen Bereichen der Umwelt wird eigentlich in Deutschland geforscht? Antworten darauf hält die Datenbank zur Umweltforschung, kurz UFORDAT, bereit. Über 120.000 Datensätze informieren über laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte: Zum Thema „Abfall“ beispielsweise liefert die Schnellsuche weit über 8.000 Treffer. UFORDAT unterstützt Umweltverwaltungen bei der Koordinierung von Forschung und Entwicklung. Zudem können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nachvollziehen, ob bereits zum eigenen Thema und unter welchen Schwerpunkten geforscht wird. Einrichtungen, die Forschung finanzieren, können mit Hilfe der Datenbank eine ungewollte Doppelforschung vermeiden.

Ob Klimawandel, Biodiversität oder Nachhaltigkeit – Umweltthemen sind breit gefächert. Umso wichtiger ist es, einen Überblick zu behalten, in welchen Bereichen bereits geforscht wurde oder aktuell noch geforscht wird. Genau das leistet die Umweltforschungsdatenbank: Bietet sie zunächst einen aktuellen Überblick zu Forschungsprojekten, informieren die Beschreibungen über Inhalt, Laufzeit sowie forschende und finanzierende Einrichtungen. Passende Literaturhinweise ermöglichen den Zugang zu Projektergebnissen.

Der große Datenbestand und die Themenvielfalt ermöglichen aber auch Analysen zu Entwicklungen und Trends in der Umweltforschung: So zeigen thematische Analysen beispielsweise, wie sich die Forschung bei den Erneuerbaren Energien im Vergleich zu den fossilen Energien entwickelt und ob die Fördersummen zu- oder abnehmen. Akteursanalysen hingegen zeigen, wer die Hauptakteure sind. Zum Beispiel: Wer finanziert Nachhaltigkeitsforschung oder welche finanzierenden Institutionen engagieren sich bei der Wasserforschung? Überwiegt Hochschulforschung oder außeruniversitäre Forschung bei einzelnen Umweltthemen?

Der Link zur Umweltforschungsdatenbank UFORDAT lautet doku.uba.de. Antworten zu häufig gestellten Fragen über UFORDAT sind unter umweltbundesamt.de zu finden.

Quelle: Umweltbundesamt (UBA)