Duale Systeme: Handelsverband will „Schluss mit dem Hauen und Stechen“

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Quelle: Handelsverband Deutschland - HDE e.V.

Berlin —Die Einigung zwischen Handel und dualen Systemen zur Finanzierung der Verpackungsentsorgung kam vor wenigen Tagen in – vorläufig – trockene Tücher.  Kai Falk, Geschäftsführer Der Handelsverband Deutschland (HDE) und seine Mitglieder waren maßgeblich am Zustandekommen der Einigung beteiligt.  Kai Falk, Geschäftsführer des HDE, kommentierte, dass der Streit um die Finanzierung und das weitere Prozedere nun ein Ende haben müsse.

„Der Handel hat mit einer gewaltigen Finanzspritze geschlossen sein Bekenntnis für das privatwirtschaftliche duale System demonstriert. Damit können nun die neuen Clearingverträge in Kraft treten, die der Handel als Bedingung für den einmaligen Zuschuss gefordert hatte. In letzter Sekunde konnte so der Zusammenbruch des Systems verhindert werden, der nicht nur das Aus für das erfolgreich etablierte, privatwirtschaftliche Geschäftsmodell bedeutet hätte. Dem Ruf privater, freiwilliger Lösungen der Wirtschaft insgesamt wäre schwerer Schaden zugefügt worden.“

Und er fügte hinzu: „Der Handel erwartet nun von den Systembetreibern, die Novelle der Verpackungsverordnung zügig umzusetzen und das duale System wasserfest zu machen. Das Hauen und Stechen hinter den Kulissen muss ein Ende haben. Die Einrichtung einer zentralen Stelle, welche Lizensierungen und Mengenströme akribisch überwacht und Transparenz herstellt, muss nun mit höchster Dringlichkeit vorangetrieben werden. Der Handel wird sich das Zepter für die Ausgestaltung dieser Kontrollinstanz nicht aus der Hand nehmen lassen. Ein Déjà-vu darf es nicht geben.“

Quelle: Handelsverband Deutschland – HDE e.V.