Nur 12 Prozent der Deutschen kennen das Wort: Aber Upcycling wird langsam Trend

1346
Fragebogen (Foto: © S. Hofschlaeger /http://www.pixelio.de)

Rheinfelden — Kreativität und Umweltbewusstsein mit Lifestyle verbinden – der neue Upcycling-Trend macht’s möglich. Denn hier werden alte und entsorgte Materialien zu neuen, hochwertigen Produkten verarbeitet. Das überraschende Ergebnis einer von NaturEnergiePlus initiierten Umfrage spricht für einen Trend, der im Moment entsteht: Den Begriff „Upcycling“ kennen gerade einmal 12 Prozent der Deutschen. Die Idee hingegen überzeugt viele: Mehr als drei Viertel der Befragten haben bereits Upcycling-Produkte gekauft oder können sich dies künftig vorstellen. Rund jeder Dritte hat sogar selbst schon einmal „geupcyclet“.

„Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist ganz offensichtlich auch im Alltagsdenken angekommen. Zwar kennen das Upcycling weniger Personen als erwartet – die Bereitschaft, aufgewertete Produkte aus entsorgten Materialien zu konsumieren, ist aber eindeutig vorhanden“, kommentiert Gunter Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus, die Umfrageergebnisse. „Das Potenzial zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen muss künftig verstärkt ausgeschöpft werden. Wir als nachhaltiges Unternehmen sehen uns hier mit in der Verantwortung“, so Gunter Jenne weiter.

Vor allem jüngere Personen unter 45 Jahren kennen Upcycling. Sie sind es auch, die dem Kauf aufgeschlossener gegenüberstehen als die älteren Befragten. Bei der Frage nach dem Kaufmotiv recycelter Produkte herrscht jedoch Einigkeit unter den Altersgruppen: 74 Prozent geben Umwelt- und Ressourcenschonung als Erwerbsgrund an. Eine klare Priorisierung. Immerhin weitere 32 Prozent der Befragten überzeugt außerdem die Individualität von Upcycling-Produkten. Bei den Trendsettern, die selbst schon einmal „geupcycelt“ haben, steht indes der Bastelspaß (mit 37 Prozent) an zweiter Stelle. Eine untergeordnete Rolle spielt bei Upcycling-Produkten hingegen der Preis: Nur für jeden sechsten wäre eine Geldersparnis kaufentscheidend.

Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinngsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von NaturEnergiePlus im August 2014 erhoben.

Quelle: NaturEnergiePlus  Deutschland