100 Prozent Datenschutz garantiert: Reisswolf macht seinem Namen Ehre

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Quelle: Reisswolf Köln Akten- und Datenvernichtungs GmbH

Bonn — Unter dem Eindruck kürzlich herausgegebener Warnungen des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum großflächigem Identitätsdiebstahl von Millionen Profildatensätzen im Internet und der Frage, ob gerade auch im Bereich der Vernichtung von Papierakten ein lückenloser Schutz sensibler Daten möglich ist, hatten Anfang August mehr als 40 angehende Rohstoff-, Entsorgungs- oder Umweltingenieure der RWTH Aachen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der 100 Prozent geschlossenen Service- und Sicherheitskette der Firma Reisswolf Köln Akten- und Datenvernichtungs GmbH zu werfen.

Bereits an der Zutrittskontrolle des Unternehmens in Köln Rodenkirchen machten die zukünftigen Ingenieure erste Bekanntschaft mit den hohen Sicherheitsrichtlinien, zu denen sich das Unternehmen im Interesse seiner Kunden verpflichtet hat. Die technischen Vorrichtungen zur Gewährleistung der Zutritts-, Zugangs- und Zugriffskontrolle umfassen Videoüberwachung, Alarmanlagen und spezielle Sicherheitsbehälter mit integrierten Schlössern oder elektronischen Schließsystemen, die von den Fahrern protokolliert und in gps-überwachten Sicherheitsfahrzeugen bis zu einer der insgesamt sieben Sicherheitsschleusen des Unternehmens transportiert werden.

Kein manuelles Eingreifen erforderlich

Nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse verfolgten die Studenten den Weg des angelieferten Aktenmaterials, das aus den Aktencontainern direkt über die Sicherheitsschleuse auf Förderbänder entleert und zu den hochleistungsstarken 2- bzw. 4-Wellenshreddern transportiert wird. Dabei konnten sie beobachten, dass selbst die Vernichtung kompletter Aktenordner kein manuelles Eingreifen durch Personal erfordert, denn eine spezielle Abscheidetechnik macht die automatische Separation von metallhaltigen Bestandteilen wie Bügeln, Hebe- oder Klemmvorrichtungen, die in einem speziellen Sammelbehälter aufgefangen und später einer thermischen Verwertung zugeführt werden, möglich.

Der Betrieb einer solch komplexen vollautomatisierten Anlage, die mit geringsten Personalaufwand höchste Sicherheitsstandards über das BDSG hinaus erfüllt, muss sich jedoch regelmäßig den Herausforderungen von sogenannten Störstoffen stellen, erklärte “secret.service”– Geschäftsleiter André Fahnenbruck. Da seien papierfremde Materialien wie Kunststofffolien und Styropor, harte Gegenstände wie Holz- oder Metallplatten oder gar gefährliche Gegenstände wie Feuerzeuge, die beim Kunden in die Sicherheitsbehälter gelangen und erst im Verarbeitungsprozess identifiziert werden, da aus datenschutzkonformen Gründen eine Vorabprüfung des Inhaltes nicht möglich ist. Diese verursachten immer wieder Beschädigungen an der millionenteuren Anlage und der damit einhergehende Stillstand aufgrund von Reparaturen hohe Kosten.

Daten unwiderruflich zerstört

Nach weiteren mehrstufigen Zerkleinerungsprozessen mit abschließender Verpressung und Verschnürung der übriggebliebenen kleinsten Papierschnipsel zu 500kg-Quadern konnten sich die Studenten am Ende im Ballenlager mit eigenen Augen von dem perfekten Ergebnis überzeugen: Ehemals riesige Aktenberge mit schützenswerten Daten sind  durch die Behandlung der Aktenvernichtungsprofis am Ende des Prozesses unwiderruflich zerstört und warten als Sekundärrohstoff auf die Zuführung in den weiteren Recyclingkreislauf.

So garantiert das Unternehmen allen Kunden – vom Privathaushalt über den Gewerbebetrieb, der Rechtsanwaltskanzlei bis hin zu Behörden und Großunternehmen – den Schutz ihrer sensiblen Daten vor unbefugtem Zugriff – von der Abholstation bis zur endgültigen, unwiderruflichen Vernichtung. 100 Prozent Datenschutz wird bei secret.service Reisswolf zur Realität.

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.