Fresenius-Fachtagung zum neuen Immissionsschutzrecht nach IED

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Quelle: Umweltakademie Fresenius

Dortmund — Die Industrieemissionen-Richtlinie (IED) ist in Kraft und wird bereits nach deutschem Recht umgesetzt. Auch der Immissionsschutz hat im Zuge dessen Neuerungen erfahren. Alle Änderungen, die Anlagenbetreiber sowie Fachkräfte aus den Bereichen Immissionsschutz und Störfall jetzt kennen sollten, werden am 6. und 7. Mai 2014 in Düsseldorf auf der Fachtagung „Das neue Immissionsschutzrecht nach Umsetzung der Industrieemissionen-Richtlinie (IED)“ von der Umweltakademie Fresenius präsentiert.

Zu den Hauptthemen der Veranstaltung zählen der aktuelle Stand der IED-Umsetzung, die neue Bedeutung der BVT-Schlussfolgerungen und die Neuordnung der Anlagenüberwachung. Weiterhin werden die Auswirkungen auf die Wirtschaft durch die vorgenommenen Änderungen am Beispiel der chemischen Industrie, das Zusammenspiel von IED und neuem Umweltrecht (d.h. AwSV, WHG, BNatSchG) in der Genehmigungspraxis sowie die neuen bodenschutzrechtlichen Pflichten Kernthemen der Tagung sein.

Die Einzelvorträge befassen sich unter anderem mit der Umsetzung der Kapitel I und II der IED, mit emissionsbegrenzenden Anforderungen, mit der Bedeutung des Sevilla-Prozesses für die TA Luft und der Anwendung der BVT-Dokumente bei der Anlagenzulassung im Rahmen der TA Luft, dem so genannten TALA-Verfahren. Ebenso kommen die neuen wasserrechtlichen Regelungen, die Zulassung von IVU-Anlagen nach der Novelle des WHG und des BNatSchG sowie die Auswirkungen der IED und der AwSV auf die betriebliche Genehmigungssituation zur Sprache.

Die Fortbildung richtet sich an Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte.

Weitere Informationen sind online unter akademie-fresenius.de abrufbar.

Quelle: Umweltakademie Fresenius