HDE: Einzelne Handelsunternehmen zur Rettung des dualen Systems bereit

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Quelle: Handelsverband Deutschland - HDE e.V.

Berlin — Mehrere große Einzelhandelsunternehmen haben sich Ende letzter Woche bereit erklärt, für den Weiterbetrieb des dualen Systems die Summe von rund 20 Millionen Euro bereitzustellen. „Wir erwarten eine zügige Annahme des Angebots durch die Systembetreiber. Nur so kann die Finanzierung zuverlässig gewährleistet werden“, betonte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland . Das duale System sei ein wichtiger Teil des Recyclings und der Wertstoffverwertung in Deutschland.

Das Angebot des Handels sieht vor, dass die einzelnen Handelsunternehmen ihre jeweiligen Entsorgungspartner in bilateralen Lösungen jeweils entsprechend finanziell unterstützen. Eventuelle Rückzahlungsmodalitäten bleiben den jeweiligen Vertragspartnern überlassen. „Ich denke, wir haben einen für alle Parteien gangbaren Weg gefunden. Der Handel hat ein großes Interesse am Fortbestand des dualen Systems und dessen Weiterentwicklung zu einer noch leistungsfähigeren Wertstoffsammlung“, unterstrich Genth.

Die finanziellen Zusagen der Händler gelten vorbehaltlich einer abschließenden Zustimmung des Bundeskartellamts, der Unterzeichnung der neuen Clearingstellenverträge und der neuen Prüfungsrichtlinien durch alle dualen Systeme sowie der finalen Gremienentscheidungen in den Unternehmen. An dem Angebot beteiligen sich die  Handelsunternehmen Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Metro, Rewe und Tchibo.

Quelle: Handelsverband Deutschland – HDE e.V.