Britische Recycling- und Entsorgungs-Wirtschaft soll um 13 Prozent wachsen

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Flagge Vereinigtes Königreich (Foto: ©Thommy Weiss /http://www.pixelio.de)

London — Laut der jüngsten zur Verfügung stehenden Statistik des britischen Umweltministeriums lag der Anteil des recycelten Haushaltsabfalls im Fiskaljahr 2012/13 bei 43,2 Prozent (nur englische Haushalte). Doch das Umweltbewusstsein ist bei den Briten zum Teil weniger entwickelt als in Deutschland. Zwar hat das Vereinigte Königreich in den vergangenen Jahren bereits beachtliche Fortschritte beim Recycling gemacht. Um das EU-Ziel bis 2020 zu erreichen, bleibt aber noch viel zu tun, meldet Germany Trade & Invest.

Auch wenn Deponien im Vereinigten Königreich eine immer geringere Rolle spielen, landeten 2012 immer noch 37 Prozent des behandelten Abfalls auf einer Müllhalde. Sie sollen nach und nach unter anderem durch Energy-from-Waste-Anlagen ersetzt werden. Zahlreiche solche Anlagen sind – auch aufgrund der Einspeisevergütung – in der Planung und deutsche Unternehmen wie E.ON sind involviert. Allerdings vergehen in der Praxis oft viele Jahre, bis die für die Errichtung notwendigen Umweltauflagen erfüllt und die Anhörungen der Anwohner abgeschlossen sind. Darüber hinaus sind zahlreiche Biogas-Anlagen geplant, die unter anderem mit Holzabfällen, zum Teil aber auch mit Essensabfällen betrieben werden sollen.

Marktforscher prognostizieren für die Periode 2014 bis 2018 ein Wachstum der Abfall- und Recyclingbranche von über 13 Prozent.

Der vollständige Artikel kann unter gtai.de eingesehen werden.

Quelle: Germany Trade & Invest