Fraunhofer WKI informiert über stoffliches Recycling von Wood-Polymer Composites

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Quelle: Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI

Braunschweig, München — Grundsätzlich werden WPC als recyclingfähige Produkte vermarktet, da sie aufgrund der eingesetzten thermo-plastischen Polymere stofflich recycelt, also gemahlen, aufgeschmolzen und erneut extrudiert werden können. Einige deutsche WPC-Hersteller bieten eine kostenlose Rücknahme ihrer eigenen Produkte an.

Die meisten Hersteller empfehlen bei kleineren zu entsorgenden WPC-Mengen eine Entsorgung über den Hausmüll und bei größeren Mengen entweder die Entsorgung als stofflich wiederverwertbares Altholz oder die thermische Nutzung („energetisches Recycling“). Eine konkrete abfallrechtliche Zuordnung von WPC existiert bisher jedoch nicht. Es ist zu erwarten, dass gebrauchte WPC-Profile zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden können.

In einem von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. geförderten Projekt wird der Frage nachgegangen, ob eine erneute stoffliche Nutzung (»End-of-Life-Recycling«) von WPC technisch umsetzbar ist und wie dies erreicht werden kann.

Die laufenden Projektergebnisse werden in einem kostenfreien Webinar am 22.7.14 von 11-12 Uhr vorgestellt. Die Anmeldung erfolgt über wki.fraunhofer.de.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI