PET-Nachsortierung: Veolia vergab Nachhaltigkeits-Preis 2014 an Mitarbeiter

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Quelle: Veolia Deutschland

Berlin — Im Unternehmen Aufmerksamkeit und Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit erzielen? Durch innovative Ideen neue Kunden gewinnen? Die Beschäftigten stärken und die Regionen unterstützen ? Mit diesen Fragen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsfelder Wasser, Entsorgung und Energie von Veolia auseinandergesetzt. Die besten drei Ideen wurden nun im Rahmen der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ auf der Kieler Woche prämiert.

Veolia zeichnet mit dem Nachhaltigkeitspreis Einzelpersonen und Teams aus, die mit konkreten Initiativen dazu beitragen, in der täglichen Arbeit wirtschaftliche, soziale und ökologische Anforderungen noch besser miteinander in Einklang zu bringen. Erstmals wurde der Wettbewerb bundesweit in allen drei Geschäftsfeldern durchgeführt. Unter 25 Bewerbungen wählte die Jury drei Projekte aus. „Dabei zählten für uns vor allem die Gesichtspunkte Innovation, Übertragbarkeit und gesellschaftlicher Mehrwert“, erläutert Sylke Freudenthal, Beauftragte für Nachhaltige Entwicklung bei Veolia Deutschland.

Zu den Preisträgern gehört eine Initiative zur Nachsortierung in der PET-Recyclinganlage Rostock. Dort enthält das eingehende Material aus der Pfandrücknahme meist einen hohen Anteil an Aluminiumdosen, die bislang in Ballen an einen externen Aufbereiter zur sortenreinen Trennung geliefert wurde, der das PET anschließend zurückbrachte. Auf Initiative von Udo Kallinich und Jan Ostendarp von Veolia Umweltservice Nord wurden eine moderne Infrarot-Sortieranlage und eine Dosenpresse eingebaut. Aluminium wird nun mit 98 Prozent Reinheit getrennt und PET direkt in die Anlage zurückgeführt. Dies führt zu einer Verringerung von Verschleiß und Stillstandzeiten der Anlagen, höherer Arbeitssicherheit, geringeren transportbedingten Emissionen und Kosten sowie zu höheren Erlösen.

Als ebenfalls vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit wurde der Braunschweiger Versorger BS|Energy ausgezeichnet, der bis zu diesem Frühjahr seine Dienstfahrzeugflotte ausgewechselt hat und nun auf alternative Antriebe setzt. 55 der insgesamt 167 neuen Fahrzeuge werden mit Öko-Strom oder Bio-Erdgas betrieben. Und den Fokus auf die Beschäftigten richtete die Personalabteilung des Wasserversorgers Midewa: Petra Assmann, Jenny Richter, Helena Kraus und Jenifer starteten die Programme „Erhaltung der psychischen Gesundheit – wir schauen hin!“ und „Analphabetismus – ein unterschätztes Problem?“, mit denen die Midewa aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift.

Etienne Petit, Generaldirektor von Veolia Deutschland, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der nachhaltigen Initiativen im Unternehmen. „Unsere Beschäftigten haben einen sehr genauen Blick auf das Wesentliche und hervorragende Ideen, wo wir als Umweltdienstleister noch nachhaltiger agieren können. Viele Ideen sind übertragbar und wir werden sie auch nutzen, um unseren Kunden nachhaltige Impulse zu geben.“

Quelle: Veolia Deutschland