Stahlwerksschlacke: Verwendung sichert Arbeitsplätze in der Steiermark

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Quelle: Industriellenvereinigung Steiermark

Graz, Österreich — Die Steiermärkische Landesregierung hat auf den Expertengipfel im Umweltbundesamt reagiert und lässt die Verwendung von Stahlwerksschlacke im Straßenbau in der Steiermark wieder zu. Der Beschluss sichert rund 1.600 Arbeitsplätze in der Steiermärkischen Stahlindustrie. Von dritter Seite geschürte Ängste haben sich damit als unberechtigt herausgestellt.

In der Sitzung der Landesregierung wurde einstimmig beschlossen, den Einsatz von Stahlwerksschlacke im Straßenbau in der Steiermark wieder zu erlauben. „Wir begrüßen diesen richtungsweisenden Beschluss der steiermärkischen Landesregierung. Damit wird bestätigt, was wir schon immer beteuert haben, und was auch Greenpeace bestätigt hat: nämlich, dass dieVerwendung von Stahlwerksschlacke im Straßenbau, so wie sie schon seit Jahrzehnten prakti-ziert wird, unbedenklich und ungefährlich ist“, freut sich Jochen Pildner-Steinburg, Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark.

„Die im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schlackeprodukten erhobenen Anschuldigungen erwiesen sich als haltlos, von Dritten geschürte Ängste waren unberechtigt und haben nur zu unnötigen Verunsicherungen geführt. Mit dem heutigen Beschluss haben wir und unsere Kunden endlich wieder die notwendige Rechtssicherheit am steirischen Markt“, fügt Dr. Markus Ritter, geschäftsführender Gesellschafter der Grazer Marienhütte, hinzu.

Schlacke wird als Nebenprodukt des Stahlerzeugungsprozesses bereits seit Jahrzehnten sehr erfolgreich im österreichischen Straßenbau eingesetzt. Bisher konnten keinerlei negative ökologischen oder gesundheitlichen Auswirkungen festgestellt werden, im Gegenteil: Die Verwendung von Schlackeprodukten im Straßenbau bringt im Vergleich zu anderen Materialen wesentliche Vorteile wie verringerten Landschaftsverbrauch und die Schonung natürlicher Ressourcen mit sich.

Jochen Pildner-Steinburg zeigt sich zufrieden: „Mit ihrem Beschluss setzt die steirische Landesregierung ein deutliches Zeichen für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Steiermark. Allein in der stahlproduzierenden Industrie werden in den beiden unmittelbar betroffenen Unternehmen (Marienhütte und voestalpine) 1.600 direkte Arbeitsplätze in der Steiermark gesichert.“

Quelle: Indstriellenvereinigung Steiermark