Neues Merkblatt DWA-M 368: Biologische Stabilisierung von Klärschlamm

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Kläranlage (Foto: VKU)

Hennef — Zur Stabilisierung von Klärschlämmen haben sich biologischen Verfahren weltweit als die am meisten verbreitete Prozessart durchgesetzt. Sie werden seit Jahrzehnten nach empirischen Ansätzen bemessen und betrieben. Der technische Fortschritt und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen in diesem Bereich haben die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) veranlasst, das Merkblatt DWA-M 368 „Biologische Stabilisierung von Klärschlämmen“ von 2003 grundlegend zu überarbeiten und zu erweitern.

Das aktualisierte Merkblatt erläutert die wichtigsten biochemischen Grundlagen und beinhaltet praxisorientierte Empfehlungen für die Bemessung und den Betrieb von Anlagen zur biologischen Klärschlammstabilisierung. Neue Entwicklungen, wie die Bestrebungen zur Verringerung des Stabilisierungsvolumens oder die Einflüsse einer Klärschlammdesintegration, werden ebenfalls betrachtet. Hinweise zu hygienischen Aspekten und alternativen Einsatzbereichen der wichtigsten Varianten der biologischen Klärschlammstabilisierung komplettieren die Darstellung des Themas.

Das Merkblatt richtet sich an den Praktiker auf der Kläranlage sowie an planende und ausführende Ingenieure und Techniker.

Das Merkblatt mit der ISBN 978-3-944328-60-7 kann erworben werden zum Ladenpreis von €78,00 oder von fördernden DWA-Mitglieder zum Preis von €62,40 bestellt werden bei der DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef, Tel. 02242/872-333, Fax: 02242/872-100, E-Mail: info@dwa.de, DWA-Shop: dwa.de/shop

Quelle: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)