VDM Geschäftsklimaindex: Leichter Zuwachs im ersten Quartal 2014

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Quelle: Verband Deutscher Metallhändler (VDM)

Berlin — Künftig führt der Verband Deutscher Metallhändler e.V. (VDM) jeweils zu Beginn eines Quartals eine Geschäftsklima-Umfrage durch. Auf Basis dieser Umfrage ermittelt er interessante Branchendaten wie den „VDM Geschäftsklimaindex“. Wie der ifo Index ist auch der „VDM Geschäftsklimaindex“ ein Stimmungsindikator. Er misst die Einschätzung der VDM Mitgliedsunternehmen und setzt sich aus zwei Teilindizes zusammen: der Geschäftslage und den Geschäftserwartungen.

Zu Beginn des ersten Quartals 2014 ist der VDM Geschäftsklimaindex leicht gestiegen. Mit aktuell 96,8 Punkten übertrifft er seinen Wert aus dem Jahr 2013 um nur 0,6 Punkte. Das Geschäftsklima der Unternehmen im Metallhandel hat sich demnach etwas verbessert. Dies ist Ergebnis der Anfang Januar 2014 vom VDM im Metallhandel durchgeführten Geschäftsklimaumfrage.

Ausschlaggebend für den Anstieg des Gesamtindexes sind sowohl optimistischere Erwartungen als auch positivere Bewertungen der Geschäftslage. Allerdings hat sich die Lage nur geringfügig verbessert, während die Unternehmen ihre Perspektiven deutlich optimistischer einschätzen. Diese Entwicklung ist ein Hinweis darauf, dass sich die Konjunktur im Metallhandel in den kommenden drei Monaten weiter verbessern sollte. Damit folgt die Branche dem Trend der allgemeinen Konjunkturprognosen, wonach sich Lage und Stimmungsindikatoren der deutschen Wirtschaft zum Ende 2013 weiter verbessert haben.

2014 sollten sich die Aufschwungkräfte nach der langen Phase des Abwartens und angesichts der weltweiten Erholung der Wirtschaft sowie der weiterhin günstigen monetären Rahmenbedingungen durchsetzen und der Produktionsanstieg spürbar beschleunigt werden. Insbesondere die Anlageinvestitionen dürften kräftig anziehen, wovon der NE-Metall-Handel profitieren sollte.

Trotz der belebenden Aussichten für die deutsche Wirtschaft stellen die ungeklärte Staatsschuldenkrise und die wahrscheinliche Gefahr einer Hochkonjunktur in Deutschland Abwärtsrisiken dar. Kommt es zur Hochkonjunktur, steigt der Inflationsdruck. Zudem erhöhen die anhaltend niedrigen Zinsen die Wahrscheinlichkeit für Fehlinvestitionen auf wichtigen Märkten.

 Quelle: Verband Deutscher Metallhändler e.V. (VDM)