Vorstandswechsel bei der Papiertechnischen Stiftung (PTS)

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Papiertechnische Stiftung (PTS)

Der Stiftungsrat der Papiertechnischen Stiftung (PTS) hat in seiner Sitzung am 8. November 2018 beschlossen, Clemens Zotlöterer als Alleinvorstand der PTS zu bestellen. Gleichzeitig wird Prof. Dr. Frank Miletzky sein Vorstandsmandat niederlegen.

Clemens Zotlöterer (Foto: PTS)

Damit wird ein seit zwei Jahren verfolgter, planmäßiger Wechsel innerhalb der Führung der PTS abgeschlossen. Der Alleinvorstand ging am 9. November 2018 an Zotlöterer wirksam über. Miletzky übernahm die Verantwortung für die PTS als Alleinvorstand im Sommer 2010, als die PTS infolge der Finanzkrise und interner struktureller Probleme vor existenziellen Fragen stand. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, die PTS aus der Verlustzone zu führen, indem er sie zu einem zunehmend an den Zukunftsfragen der Papierbranche orientierten, auf Innovationen im Produktbereich konzentrierten Institut umbaute. In der Folge konnte die PTS vor allem ihre materialwissenschaftlichen und analytischen Kompetenzen sowie die Technika erfolgreich weiter entwickeln.

Im Jahr 2014 wurde die PTS erneut von ihren strukturellen Problemen eingeholt. Die Zwei-Standort-Situation erwies sich als nicht mehr finanzierbar und der Standort München wurde geschlossen. Heute stellt sich die PTS wirtschaftlich gesundet und zukunftsfähig ausgerichtet mit einer jungen und motivierten Mannschaft dar. Damit konnte das Ziel der Restrukturierung in vollem Umfang erreicht werden.

Der Stiftungsrat dankt dem scheidenden Vorstand, Prof. Dr. Frank Miletzky, für den hohen Einsatz und die kompetente Führung der PTS durch die unruhigen Zeiten. Gleichzeitig wünscht er dem neuen Alleinvorstand der PTS, Clemens Zotlöterer, und den Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg für die künftige Entwicklung der PTS. Zotlöterer, der seit 2016 im Vorstand der PTS ist, kann auf eine langjährige Berufserfahrung in der Papierbranche zurückblicken, unter anderem mit zehn Jahren bei Europapier mit den Stationen Wien, Ljubljana und Moksau sowie zuletzt für drei Jahre bei Sappi Alfeld.

Quelle: Papiertechnische Stiftung