Netzwerk Schrott, E-Schrott, Kfz-Recycling mit breitem Themenangebot

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Schrott (Foto: O. Kürth)

Im Rahmen des diesjährigen bvse-Branchenforums stehen die Themen der Schrott- und Metallschrottbranche auf dem 13. Forum Schrott am zweiten Veranstaltungstag, Donnerstag, 8. November in Frankfurt auf der Agenda.

Das Programm des 13. Forums Schrott steht im Zeichen der starken geopolitischen Veränderungen, denen die Metallschrottbranche gegenübersteht und entgegensieht. Unter dem Themenblock „Schrott im internationalen Kontext“ werden zwei internationale Analysten, Chi Hin Ling (Senior Reporter, Argus Media, UK) und Li Hongmei (Head of Content, Mysteel Global, Singapur) sowohl Prognosen zum europäischen und internationalen Schrottmarkt abgeben als auch zu den Auswirkungen der chinesischen Green Fence Politik auf die Metallschrottmärkte Europas Stellung beziehen. Als ein Veranstaltungshighlight begrüßt der bvse den Vertreter des bekannten türkischen Stahlwerks Bastug Metalurji Sanayi AS, Oğuzhan Demir, der die Teilnehmer an seiner Lageeinschätzung unter den schwieriger werdenden Bedingungen teilhaben lässt.

Die Bedeutung der Schrottqualität als wichtiger Wettbewerbsvorteil bei der Sicherung von Marktanteilen steigt nicht nur aus umweltpolitischen, sondern auch aus betriebs- und volkswirtschaftlichen Gründen. Im zweiten Themenblock erhalten die Teilnehmer von dem Branchenexperten Armin Schröder (GMH Recycling GmbH, Osnabrück) und dem Geschäftsführer der Sicon GmbH, Hilchenbach, Heiner Guschall, Einblicke darin, worauf die Branche bei der Schrottsortierung verstärkt achten sollte und welche Vorteile sie aus dem Einsatz moderner prozessgesteuerter und vor allen Dingen betrieblich angepasster Aufbereitungstechnik ziehen kann.

Das Spannungsfeld Chemie und Abfall schwingt sich nicht nur hinsichtlich des juristischen Umfangs zu einem Superthema auf, es hält darüber hinaus Schritt für Schritt Einzug ins Tagesgeschäft und hat das Potenzial, dieses nachhaltig zu verändern. Mehr darüber erfahren die Teilnehmer im Themenblock 3 und diskutieren unter anderem mit RA Stephan Jäger (Jäger Rechtsanwälte, Würzburg), Dr. Georg Surkau (BMU, Bonn); Gerhard Endemann (Stahlinstitut VDEh, Düsseldorf), Heiner Guschall und dem bvse-Vizepräsidenten Sebastian Will über ein Thema, das die Schrottwirtschaft im Rahmen der europäischen Circular Economy verstärkt beschäftigen wird.

Am Vortag, Mittwoch, 7. November 2018, beschäftigt sich der 17. Elektro(nik)-Altgerätetag unter anderem mit dem aktuellen Stand und Aussichten zu Elektrogesetz und Batteriegesetz. Die bvse-Abendveranstaltung lädt zum Netzwerken ein.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldeformulare auf der
Tagungsseite zum bvse-Branchenforum 2018.

Quelle: bvse

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