Das Recyclingpotenzial von Aluminium wird noch vielfach unterschätzt

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Von links: Thomas Bungert (Solarlux), André Berghegger (MdB), Stefan Holtgreife (Solarlux), Walter Lonsinger (A|U|F) (Foto: Wieland Kramer)

Der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger aus Melle bei Osnabrück führte anlässlich eines Besuches bei der Firma Solarlux ein intensives Fachgespräch über das Recycling von Aluminium im Fenster-, Fassaden- und Baubereich mit dem Vorsitzenden des AIUIF-Vorstandes, Walter Lonsinger, und Solarlux-Geschäftsführer Stefan Holtgreife.

Das Recyclingpotenzial von Aluminium werde, so Berghegger nach dem Besuch des Solarlux-Campus in Melle, in Politik und Gesellschaft sowie bei Bauherren und Auftraggebern noch vielfach unterschätzt oder sogar falsch bewertet.

Solarlux-Geschäftsführer Stefan Holtgreife erläuterte zusammen mit dem Leiter Materialwirtschaft des Unternehmens, Thomas Bungert, dem Bundestagsabgeordneten die Bedeutung von Aluminium in der modernen Fenster- und Fassadentechnik. „Zum umfassenden Nachhaltigkeitskonzept unseres Unternehmens gehören auch zertifizierte Produktions- und Recyclingprozesse“, erklärte Holtgreife. Solarlux sowie das vor Ort tätige Recyclingunternehmen führen das AIUIF-Zertifikat. „Damit stellen wir gemeinsam sicher, dass ausgebaute, alte Aluminiumelemente und Produktionsreste vollständig einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zugeführt und zu neuen Aluminiumbauteilen für den Hochbau genutzt werden können“, erklärte AIUIF-Vorstand Lonsinger.

Derzeit gelingt es der Organisation, mehr als ein Drittel des in Deutschland aus dem Baubereich anfallenden Aluminiums in den geschlossenen Wertstoffkreislauf zu führen: „Wir verhindern den Abfluss des Materials in andere Ländern und sichern Deutschland eine wichtige Rohstoffquelle.“ Lonsinger und Holtgreife baten den Bundestagsabgeordneten um Unterstützung bei dem Vorhaben, die Recyclingfähigkeit von Aluminium und die Anwendung des Materials in der modernen Architektur bekannter und akzeptierter zu machen.

Quelle: A|U|F e.V.