Nichteisen-Metallindustrie: Positive Grundstimmung im ersten Quartal 2014

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Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.

Berlin — Die Nichteisen-Metallindustrie in Deutschland ist mit schwarzen Zahlen in das Jahr 2014 gestartet. Im ersten Quartal verzeichnete die Branche eine Produktion von 2 Millionen Tonnen – das war ein Plus von 6 Prozent gegenüber demselben Quartal des Vorjahres. Das teilte der Präsident der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM), Oliver Bell, in Berlin mit.

Der Umsatz der Branche lag im ersten Quartal bei 11 Milliarden Euro – metallpreisbedingt ein Minus von 7 Prozent. Die Ausfuhrquote der Nichteisen-Metallindustrie lag bei 43 Prozent (5 Milliarden Euro). Davon gingen 59 Prozent in Euroländer.

Nach Einschätzuung von Oliver Bell herrscht in der Branche eine positive Grundstimmung. „Derzeit beurteilen 85 Prozent der Unternehmer in der Nichteisen-Metallindustrie ihre Geschäftslage als gut oder saisonüblich. Über 95 Prozent erwarten im kommenden Halbjahr bessere oder gleich gute Geschäfte.“ Positiv sei auch zu bewerten, dass nach der tiefen Rezession im Süden Europas das Wachstum wieder zurückkehre.

Die WirtschaftsVereinigung Metalle legte zugleich ihren aktuellen Geschäftsbericht vor. Neben aktuellen Daten zur Nichteisen-Metallindustrie enthält der Bericht unter anderem Positionen der WVM zur Stärkung der Akzeptanz der Industrie in Politik und Gesellschaft, eine Analyse der Veränderungen im Deutschen Bundestag und ein Kspitel über Wirtschaftsspionage.

Der Geschäftsbericht steht neben der Printversion auch online unter wir-die-nichteisen-metallindustrie.de zur Verfügung.

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM)