Pilotprojekt EPS-Abfalltonne: „Bitte nur airpop einwerfen“

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Seit einigen Wochen stellt die Fischer Gruppe auf dem Gelände des Bürokomplexes am Standort Köln eine Tonne zur Entsorgung von EPS-Abfällen bereit. So können Anwohner und Angestellte aus den Büros unkompliziert ihre Verpackungsformteile loswerden.

Oft herrscht in privaten Haushalten Unwissen über die ordnungsgemäße Entsorgung von Expandiertem Polystyrol (EPS). Generell wird dabei zwischen den verschiedenen Anwendungsgebieten des vielseitigen Materials unterschieden, das bisher als Styropor bekannt war und jetzt als „airpop“ bezeichnet wird. Denn EPS ist heute aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften im Verbrauchsalltag allgegenwärtig und wird dabei in den verschiedensten Gebrauchsgegenständen verbaut. Während es im Alltag auch als Verpackungsmaterial zu Transportzwecken Verwendung findet, spielt der Werkstoff darüber hinaus auch als Baumaterial in der Fassadendämmung eine zentrale Rolle. EPS-Reste aus Verpackungen können beispielsweise im gelben Sack entsorgt werden – doch auch dann strapaziert dies unnötigerweise die Abfallkapazitäten privater Haushalte.

Ohne Umwege ins Recycling   

Foto: Fischer Gruppe

Seit einigen Wochen stellt die Fischer Gruppe auf dem Gelände des Bürokomplexes am Standort Köln eine Tonne zur Entsorgung von EPS-Abfällen bereit. So können Anwohner und Angestellte aus den Büros unkompliziert ihre Verpackungsformteile loswerden. EPS-Abfälle, die in gelben Säcken landen, werden zumeist thermisch verwertet. Aufgrund der hohen Heizwerte und des relativ geringen Gewichts im Bezug zum großen Volumen ist eine Aussortierung wirtschaftlich nicht sinnvoll. Durch die Entsorgung in der grünen Fischer-Tonne landen die Styropor-Formteile jedoch ohne Umwege direkt beim Recycler.

Nach der Aufbereitung der EPS-Reste durch die Fischer Gruppe gelangen die Produkte zurück in den Kreislauf, versichert das Unternehmen. Vorerst ist die Tonne ein Pilotprojekt und nicht öffentlich zugänglich. Weitere sollen möglicherweise folgen.

Quelle: Fischer Gruppe