SKZ als TOP 100-Innovationsführer des deutschen Mittelstandes ausgezeichnet

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Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian nahm den Preis von Ranga Yogeshwar, dem Mentor der TOP 100-Auszeichnung, entgegen (Foto: SKZ)

Bei der Preisverleihung in Ludwigsburg im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits nahm Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian den Preis von Ranga Yogeshwar, dem Mentor der TOP 100-Auszeichnung, entgegen. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte  SKZ – Das Kunststoff-Zentrum besonders mit seinem Innovationserfolg und in der Kategorie „Außenorientierung/Open Innovation“.

Aus den vielen Innovationsprojekten in der Forschung und Entwicklung resultierte unter anderem ein wegweisendes neues Verfahren zur Qualitätssicherung beim Fertigen von Kunststoffbauteilen. „Mithilfe digitaler Messtechnik prüft eine Wärmebildkamera während der Abkühlphase von Produkten, ob diese voll und ganz den Vorgaben entsprechen. Absolut praxistauglich und auch schon unzählige Male genutzt – also ein schönes Beispiel für Forschung, die ankommt“, erklärt Bastian. Wie erfolgreich das SKZ ist, zeigt auch die Zahl der Patente: In den letzten Jahren bekam das Unternehmen sechs nationale Patente verliehen, zuletzt eines für das werkzeuglose Fertigen von Kleinserien mittels 3D-Druck.

Mehr als 400 Betriebe der Kunststoffindustrie sind Mitglied der Fördergemeinschaft für das SKZ (FSKZ e.V.). 1961 gegründet, versteht sich das Institut als Plattform für den Erfahrungs- und Wissensaustausch, vor allem aber als Innovations-Dienstleister der Branche. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, deckt das mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete Institut ein breites Leistungsspektrum ab: Es unterstützt Firmen bei der Forschung und dem Wissenstransfer, der Prüfung und Zertifizierung sowie beim Technologietransfer.

Schon seit 1993 vergibt die compamedia GmbH, Überlingen am Bodensee, das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Im Fokus stehen dabei nicht einzelne Erfindungen, sondern die Prozesse und die Unternehmenskultur, die diese Innovationen erst ermöglicht haben.

Quelle: SKZ – Das Kunststoff-Zentrum