IFAT-Bilanz von Tomra: Zunehmendes Interesse an Sortiertechnologien

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Strengere neue Vorschriften und die Anliegen der Verbraucher spiegelten sich in denAnfragen an Tomra Sorting Recycling auf der Leitmesse für Umwelttechnologie wider, die am 18. Mai 2018 zu Ende ging.

Wie der Hersteller mitteilt, stießen die sensorgestützten Sortieranlagen von Tomra auf besonderes Interesse der IFAT-Fachbesucher. Am Messestand mit den Informationsbereichen Metallrecycling, Abfall, Kreislaufwirtschaft und Zukunft herrschte reger Betrieb. Tom Eng, Senior Vice President and Head of Tomra Sorting Recycling: „Die große Zahl der Fachbesucher auf der IFAT 2018 und die hohe Qualität der Anfragen bei Tomra zeigen, wie die Nachfrage nach Sortierlösungen wächst. Dies ist zum Teil auf strengere neue Vorschriften zurückzuführen, wie zum Beispiel die National-Sword-Strategie in China, spiegelt aber auch das zunehmende Umweltbewusstsein der Verbraucher wider. In immer mehr Ländern auf der ganzen Welt wird der Ruf nach effektiveren Sortier- und Recycling-Technologien laut und es besteht ein echtes Interesse an künftigem Fortschritt durch Innovationen. Tomra ist davon überzeugt, dass die wichtigsten Fortschritte in naher Zukunft in der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz erfolgen werden, die in den Maschinen von Tomra bereits stärker als bei jedem anderen Hersteller integriert ist.“

Die Innovationsäulen von Tomra

Innovation in sämtlichen Facetten ist den Angaben nach eine treibende Kraft im Unternehmen – nicht nur bei der Entwicklung und Produktion von Maschinen, sondern auch in der Vision für eine nachhaltige Zukunft. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die neue Laserobjekterfassung (LOD) von Tomra, mit der Materialien erfasst werden können, welche die Nahinfrarot-Technologie (NIR) nicht erkennt. So können Abfall- und Schrottrecyclingprozesse eine bisher unerreichbare Reinheit des Endprodukts ermöglichen. Ein Vorteil, der umso wünschenswerter ist, seit China seine strenge National-Sword-Strategie eingeführt hat. Seither dürfen 24 verschiedene Arten fester Abfallstoffe, darunter verschiedene Kunststoffe und unsortiertes Altpapier, nicht mehr nach China exportiert werden. Ein anderes aktuelles Beispiel für innovative Technologien ist „Autosort Black“ – die erste Maschine im Herstellerportfolio, mit der schwarze Polymere aus Verpackungsmaterialien gewonnen werden können.

Eine weitere Innovationssäule basiert auf „revolutionären Entwicklungen“ bei zahlreichen Anwendungen. So bei „Autosort“, das nun nicht nur mehrlagige Trays trennen kann, sondern auch einlagige PET-Trays von PET-Flaschen separiert. Außerdem konnte Tomra „große Fortschritte“ in Bezug auf die digitale Unterstützung seiner Kunden erzielen. Im Themenbereich Zukunft des Messestands konnten Besucher über das Telematiksystem „Tomra Insight“ mit Live-Daten interagieren. Mithilfe der Software erhalten Kunden per Fernzugriff Echtzeit-Informationen über Management und Leistung der Recyclingmaschinen.

Tomra hat sich 2017 der New Plastics Economy angeschlossen. Diese über drei Jahre laufende, von der Ellen-MacArthur-Stiftung geleitete Initiative bringt Unternehmen, Regierungen, Wissenschaftler und Bürger zusammen, um den Übergang zu einem globalen Kunststoffsystem zu beschleunigen, welches sich an den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft orientiert.

Quelle: Tomra Sorting Recycling