IFAT 2018: Stallkamp trifft den Nerv der Abwasserindustrie

617
Glattstahlbehälter mit Isolierung (Fermenter) - Foto: Erich Stallkamp ESTA GmbH

Vom 14.-18. Mai 2018 trifft sich die Abwasserindustrie zum Branchentreff auf der international bedeutenden Messe IFAT in München. Es werden Produktneuheiten rund um die Themen Abfallwirtschaft, Wasseraufbereitung und Biogas präsentiert. Stallkamp zeigt von zuverlässigen Edelstahlbehältern über Separationstechnik bis hin zum pumpenschonenden Schneidfilter sein Portfolio.

Vielfältiger Einsatz von Edelstahlbehältern

Die Stallkamp Edelstahlbehälter werden grundsätzlich in zwei Ausführungen produziert. Entweder werden die Edelstahlmantelbleche gewellt (Wellstahlbehälter) oder als glatte Mantelbleche (Glattstahlbehälter) hergestellt. Die Glattstahlbehälter werden häufig mit Styropor isoliert und einem gasdichten Doppelmembrandach ausgestattet. So wird der Behälter als Fermenter für Abfall- und Biogasanlagen genutzt. Wellstahlbehälter hingegen eignen sich besonders zur Lagerung von Klärschlämmen, Gärresten und Abwasser.

Rührtechnik – auch für säurehaltige Massen

Wellstahlbehälter als kommunaler Klärschlammspeicher Ø15,5m, h=3,0m (Foto: Erich Stallkamp ESTA GmbH )

Zur optimalen Homogenisierung im Behälter bietet Stallkamp ein breit aufgestelltes Rührwerksprogramm an. Je nach Motorleistung, Stromaufnahme und Drehzahl wird für unterschiedliche Massen die richtige Umwälzleistung erzeugt. Für die Durchmischung von Biomasse empfiehlt sich das energiesparende Tauchmotor-Rührwerk TMR 3M. Mit den drei Flügeln wird bei nur 11 kW eine Umwälzleistung von 10.400 m³/h  erreicht. Somit kann das Rührwerk ein Standardrührwerk mit 18 kW problemlos ersetzen. Für das Aufrühren von säurehaltigen Abfällen hat Stallkamp ein Volledelstahlrührwerk entwickelt, das speziell für Flüssigkeiten mit niedrigen pH Werten (5,3 – 8,1 bei Raumtemperatur 20 °C) ausgelegt ist.

Pressschnecken-Separation zur Trennung von Fest- und Flüssigphase

Die Nachfrage nach Pressschnecken-Separatoren ist steigend. Schließlich bringt die Trennung von Fest- und Flüssigphase viele Vorteile mit sich. Durch die Separation können noch verwertbare Stoffe wie z.B. recycelbare Kunststoffteile oder Kartoffelschalen aus dem Abwasser gepresst werden. So werden nur die relevanten Stoffe weiter verwertet und reduzieren die Lagerkosten auf ein Minimum. Dies wirkt sich ebenso positiv auf die Transportwürdigkeit aus. Stallkamps Separatorenprogramm bietet kleine und größere Maschinen mit 2,2 kW bis 5,5 kW, die individuell mit einem Edelstahl- oder Gussgehäuse kombiniert werden können. Ein hydraulischer Kegelkopf regelt dabei die Trockenheit des Feststoffes. So können bspw. bei Biogas Substrat (8% TS) bis zu 25% TS  erreicht werden.

Neuer Schneidfilter schützt die Pumpe

Separator PSS 5.5-550 mit Schneidfilter auf Biogasanlage (Foto: Erich Stallkamp ESTA GmbH )

Pumpenverschleiß ist nicht nur störend für den gesamten Abwasserkreislauf sondern meist auch kostenintensiv. Deshalb bietet Stallkamp mit dem Schneidfilter eine einfache Lösung zur Schonung von Pumpen. Er wird vor der Zuführpumpe eingebaut und filtert durch gegeneinander laufende Schneiden Fasern und grobe Stücke aus dem Medium. Diese werden in einem Kasten aufgefangen. Bei der Konstruktion wurde die einfache Bedienung sowie eine leichte Entleerung und Säuberung des Filters berücksichtigt. Der neue Schneidfilter ist zum Beispiel hervorragend in Kombination mit einer Separationsanlage einzusetzen.

Am Stand 208 in Halle A1 werden Exponate und Referenzen präsentiert sowie qualifizierte Beratung angeboten. Weitere Informationen unter http://www.stallkamp.de.

Quelle: Erich Stallkamp ESTA GmbH