IE expo China 2018: Sprungbrett in den asiatischen Umweltmarkt

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Foto: Messe München GmbH

Rund 1.800 Aussteller werden zu Asiens führender Umwelttechnologiemesse vom 3. bis 5. Mai 2018 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) erwartet. Zahlreiche Foren und Konferenzbereiche vermitteln Fachexpertise in den Bereichen Wasser, Abfall, Luft und Boden.   

Zu den Key Playern aus China zählen unter anderem Aerospace Kaitian Environmental Technology, Harden Machinery, Poten Environment Group, Shanghai Aojoa Ecology and Environment Technology und Teijin (China) Investment. Auch internationale Unternehmen nutzen die IE expo China als Sprungbrett in den asiatischen Umweltmarkt, darunter die Linde Group, Suez, Tomra Sorting, Veolia, Wilo und Zenit Pumps.

Neben einem deutlichen Wachstum bei den chinesischen Ausstellern (ein Plus von etwa neun Prozent auf rund 1.380) hat auch die Zahl der internationalen Gemeinschaftsstände deutlich zugenommen. Waren 2017 noch neun Länderpavillons auf der Fachmesse vertreten, sind es in diesem Jahr insgesamt 14, die sich gemeinschaftlich präsentieren. Folgende Länder und Regionen nutzen die Vorteile einer zentralen Organisation: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Hongkong, Italien, Japan, die kanadischen Provinzen Alberta und Ontario, die Schweiz, Skandinavien („Nordic“), Südkorea, Russland, Taiwan und die USA.

Flächenmäßig erreicht die diesjährige Veranstaltung einen neuen Spitzenwert. Sie belegt 120.000 Quadratmeter. Parallel findet auf dem Messegelände in Shanghai die Fachmesse für Luftreinhaltung CAPE (International Air Purification Industry Expo) statt.

Wissenschaftlich-technische Konferenzen, Workshops und mehr

Neben den Ausstellerständen befinden sich in den Messehallen zahlreiche Foren und Konferenzbereiche, in denen Fachexperten über Marktentwicklungen und technologische Neuheiten referieren. Auf dem Programm stehen unter anderem der aktuelle Stand der Sponge City-Projekte in China, deutsch-chinesische Kooperationsprojekte der Wasser- und Abfallwirtschaft oder das Thema Ressourceneffizienz in unterschiedlichen Industriezweigen, von der Lebensmittel- über die Chemie- bis hin zur Automobilbranche.

Wie bei allen IFAT-Messen kommt dem Thema Nachwuchsförderung ein besonderer Stellenwert zu. Neben der traditionsreichen „University Challenge“, einem Studentenwettbewerb zum Ressourcenmanagement in der Abwasserwirtschaft, gibt es beispielsweise den Programmpunkt „Young Professionals in Waste Management“, bei der sich Berufseinsteiger und junge Fachkräfte über Karrierechancen in der Abfallwirtschaft informieren können.

Quelle: Messe München GmbH

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