Tarifvertragsparteien einigen sich auf Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst

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Handschlag (Foto: geralt / Pixabay)

Berlin — Bei den Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen wurde eine Einigung erzielt. Auf 7,5 Prozent Lohnerhöhung bei 30 Monaten Laufzeit haben sich die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes in Potsdam verständigt. Auch für die unteren Einkommensgruppen bringt der Abschluss Vorteile. Der neue Tarifvertrag soll am 1. März 2018 in Kraft treten.

Der Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske sprach vom „besten Ergebnis seit vielen Jahren“. Besonders hohe Zuwächse habe man in denBereichen vereinbaren können, in denen der öffentliche Dienst die größten Personalgewinnungs-Probleme auf dem Arbeitsmarkt hat: bei Fach- und Führungskräften, Technikern, Ingenieuren, IT-Fachleuten und bei den sozialen Berufen.

Der ver.di-Vorsitzende hob hervor, dass es zugleich gelungen sei, auch für Beschäftigte in den unteren und mittleren Entgeltgruppen einen deutlichen Sprung nach oben zu sichern. Bsirske: „100 Euro mehr an Ausbildungsvergütung und eine Anhebung der Löhne um durchschnittlich 10 Prozent bei Beschäftigungsbeginn. Dies erhöht die Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber. Das ist wichtig, weil alle Bürgerinnen und Bürger auf einen funktionsfähigen öffentlichen Dienst angewiesen sind.“

Nach einer intensiven Diskussion hat die Bundestarifkommission den ver.di-Mitgliedern für die anstehende Mitgliederbefragung die Annahmedes Ergebnisses empfohlen.

Quelle: ver.di-Bundesvorstand

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