Interseroh Austria erwirbt Anteile an Remedia TSR in Italien

790
Martin Ulke, Geschäftsführer Interseroh Austria GmbH, und Danilo Bonato, Vorstand Remedia, anlässlich der Vertragsunterzeichnung (Foto: Alba Group)

Interseroh Austria, eine Gesellschaft der Alba Group, geht eine strategische Partnerschaft im EAG-Bereich mit dem italienischen Consorzio Remedia aus Mailand ein. Im Wege einer Kapitalerhöhung hat Interseroh Austria einen 40-Prozent-Anteil an Remedia TSR, der operativen Gesellschaft des Konsortiums, erworben und dazu die Option, die Anteile zu einem späteren Zeitpunkt noch weiter zu erhöhen.

Remedia TSR hat einen Umsatz von 25 Millionen Euro, 250 Partner im Logistikbereich und 30 im Recyclingbereich. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen italienweit rund 100.000 Tonnen elektrische Geräte am Ende ihres Lebenszyklus gesammelt. Consorzio Remedia ist eines der führenden Sammelsysteme für Elektroaltgeräte und Batterien in Italien. 20 der 30 global größten Elektrotechnik- beziehungsweise Elektronik-Hersteller sind dabei Gesellschafter des Konsortiums, darunter Branchengrößen wie Apple, Samsung, Siemens, Panasonic, Vodafone, Dell, Lenovo und Hitachi.

„Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“ 

Für Interseroh Austria ist es die größte Investition seit der Gründung des Unternehmens 1997 und eine weitere Expansion in neue Kernmärkte. „Diese Transaktion ist eine Investition von hohem strategischen Wert, die uns einen Platz in der ersten Reihe bei der EAG-Sammlung in Italien sichert“, erklärt der für die Kooperation hauptverantwortliche Geschäftsführer Martin Ulke. Und der für den Bereich ReCycle zuständige Geschäftsführer Franz Sauseng ist überzeugt: „Wir arbeiten ständig daran, unseren Kunden immer weiter optimierte individuelle Lösungen bieten zu können. Durch die Partnerschaft mit Consorzio Remedia werden wir die Effizienz erneut steigern und zusätzliche Angebote etablieren. Die Kunden profitieren von einem operativen Mehrwert bei gleichzeitiger administrativer Entlastung – eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Nach Österreich und Polen werde so auch der italienische Markt erschlossen, der hochinteressante Zukunftsperspektiven biete.

Quelle: Alba Group