HWWI-Rohstoffpreisindex im Febr.: Industrie-Rohstoffe mit 0,4 Prozent moderat gestiegen

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Hamburg — Im Februar sank der HWWI-Rohstoffpreisindex zum ersten Mal seit sieben Monaten. Der Rückgang betrug 5,8 Prozent (in Euro: -6,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Der Gesamtindex notierte damit bei 121,5 Punkten (in Euro: 109,2 Punkte). Dabei fiel der Index der Energierohstoffe aufgrund sinkender Rohöl- und Erdgaspreise. Hingegen stieg auch der Index für Industrierohstoffe, wobei dessen Anstieg mit 0,4 Prozent (in Euro: -0,8 Prozent) moderat ausfiel.

Der Index für Agrarische Rohstoffe stieg im zweiten Monat des Jahres um 2,2 Prozent (in Euro: +1,0 Prozent). Dabei verteuerte sich im Februar vor allem Schnittholz abermals und stieg mit 7,1 Prozent (in Euro: +5,8 Prozent) kräftiger an als im Vormonat. Eine hohe Nachfrage nach Bauholz, vor allem aus den USA, die Verhängung von Strafzöllen durch den US-amerikanischen Präsidenten Trump auf kanadische Holzimporte in die USA seit April 2017 und ein Angebotsengpass an Holz lassen die Holzpreise kräftig steigen.

Der Index der NE-Metalle ist im Februar mit einem Minus von 0,2 Prozent (in Euro: -1,4 Prozent) moderat gefallen. Dabei entwickelten sich die Preise der im Index vertretenen NE-Metalle unterschiedlich. Der Preis für Aluminium fiel um 1,3 Prozent (in Euro: -2,5 Prozent). Leicht gesunken ist der Bleipreis. Der Preis für Blei fiel um 0,3 Prozent (in Euro: -1,6 Prozent). Der Preis für Nickel stieg erneut, jedoch fiel der Preisanstieg mit 5,4 Prozent (in Euro: +4,2 Prozent) geringer aus, als im Januar diesen Jahres. Ebenfalls wiederholt sind die Preise für Zink und Zinn gestiegen. Dagegen fiel der Kupferpreis um 1,1 Prozent (in Euro: -2,3 Prozent), nachdem er im Monat zuvor noch gestiegen war.

Leicht verbilligte sich der Index für Eisenerz und Stahlschrott. Er fiel um 0,2 Prozent (in Euro: -1,4 Prozent). Insgesamt stieg der Index für Industrierohstoffe um 0,4 Prozent (in Euro: -0,8 Prozent) auf 131,4 Punkte (in Euro: 118,1 Punkte).

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)