Tunesien: Geschäftsanbahnungsreise für Abfall- und Recyclingwirtschaft angeboten

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Moinastir, Tunesien (Foto: DEZALB / 2017 / Pixabay)

Hamburg — Eine Geschäftsanbahnungsreise nach Tunesien zum Thema Abfall- und Recyclingwirtschaft für Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist für den 25. bis 29. Juni 2018 anberaumt. Ziel der Reise ist es, den Teilnehmern – insbesondere KMU – individuelle Erstkontakte zu tunesischen Geschäftspartnern zu vermitteln.

Im Vorfeld erhalten die deutschen Teilnehmer branchenspezifische Informationen zu Tunesien sowie zum Zielmarkt und potenziellen Geschäftspartnern. Im Rahmen der Reise werden die deutschen Teilnehmer Gelegenheit haben, ihr Angebot für den tunesischen Markt auf einer eigens organisierten Fachkonferenz zu präsentieren, für sie individuell vereinbarte Geschäftsanbahnungsgespräche zu führen und an Projekt- und Firmenbesuchen teilzunehmen.

Im Rahmen der G20-Initiative „Compact with Africa“ möchte Tunesien als Partnerlands Deutschlands sein solides Investitionsklima durch zusätzliche Reformen weiter stärken. Im Bereich Abfall- und Recyclingwirtschaft wächst angesichts des steigenden Abfallaufkommens das politische Bewusstsein für die Relevanz einer verbesserten Müllentsorgung und des Recyclings werthaltiger Sonderstoffe. Teils international geförderte Initiativen umfassen den Bau professioneller Deponien und Umschlagstationen. Deren privatwirtschaftlich organisierter Betrieb zählt zu den zahlreichen Chancen, die sich für Unternehmen aus der Branche bieten.

Die Veranstaltung organisiert die Afrika-Verein Veranstaltungs-GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative „Umwelttechnologien“. Die Afrika-Verein Veranstaltungs-GmbH wird bei der Durchführung von der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer (AHK Tunesien), dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE), dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), dem Clausthaler Umwelttechnik-Institut (CUTEC), der International Solid Waste Association (ISWA), der tunesischen Investitionsförderagentur FIPA und dem Arbeitgeberverband Tunesiens UTICA unterstützt. Die Reise wird außerdem von einem Vertreter des BMWi begleitet werden.

Verbindlicher Anmeldeschluss ist der 10. April 2018. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt. Ein Informations-Flyer zur Reise mit vorläufigem Programm und den Anmeldeunterlagen sowie den zugehörigen allgemeinen und besonderen Geschäftsbedingungen und ein Vordruck für die De-minimis-Erklärung zur geförderten Teilnahme stehen zum Download bereit.

Anmeldungen werden in der eingegangenen Reihenfolge berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Quelle: Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.