+18 Prozent: Recylex meldet starke Umsatzentwicklung für 2017

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Quelle: Recylex Gruppe

Suresnes, Frankreich — Die Recylex Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 450,3 Millionen Euro, was einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Sebastian Rudow, Vorstandsvorsitzender der Recylex Gruppe, führt die starke Umsatzentwicklung auf gestiegene Metallpreise und ein sehr gutes Produktionsniveaus zurück. Im Geschäftsjahr 2017 entfielen 72 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Blei, 22 Prozent auf den Geschäftsbereich Zink, 3 Prozent auf den Geschäftsbereich Spezialmetalle sowie 3 Prozent auf den Geschäftsbereich Kunststoff.

Geschäftsbereich Blei: Umsatz +16 Prozent

Der Konzernumsatz im Segment Blei belief sich 324,1 Millionen Euro, was einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Diese Entwicklung ist auf den Anstieg der Bleipreise und ein sehr gutes Produktionsniveau im Vergleich zu 2016 zurückzuführen. Die Werke zur Verwertung von Altbatterien von Recylex SA in Frankreich und von Harz-Metall GmbH in Deutschland haben ihre selektive Beschaffungspolitik fortgesetzt und über 137.100 Tonnen Altbatterien verarbeitet. Diese signifikante Verbesserung gegenüber 2016 ist auf die höhere Verfügbarkeit von Recyclingmaterialien zurückzuführen. In diesem Zusammenhang hat sich die Befüllung der Bleihütte zugunsten von Sekundärmaterialen ausgeweitet und die Produktion der Bleihütte von Weser-Metall GmbH stiegt 2017 um 5 Prozent auf 122.600 Tonnen, trotz des größeren Wartungsstillstandes im ersten Halbjahr 2017 (kein Wartungsstillstand Geschäftsjahr 2016) .

Geschäftsbereich Zink: Umsatz +35 Prozent

Der im Geschäftsjahr 2017 im Zinksegment erzielte Umsatz beläuft sich auf 98,4 Millionen Euro, was einem Anstieg von 34 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Der angepasste Umsatz für das Geschäftsjahr 2017 belief sich auf 124,6 Millionen Euro, was einem Anstieg von 35 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Trotz des großen geplanten Wartungsstillstandes bei der Tochtergesellschaft Harz-Metall GmbH, der im ersten Halbjahr 2017 durchgeführt wurde (kein Wartungsstillstand im Vorjahr) konnte der Umsatz in der Verarbeitung von Staub aus Elektrostahlwerken gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, was vor allem auf den kräftigen Anstieg der Zinkpreise zurückzuführen ist. Die Gesamtproduktion von Wälzoxiden (einschließlich 100 Prozent der Produktion von Recytech S.A.) stieg 2017 um 1 Prozent auf 73.270 Tonnen.

Beim Recycling von Altzink konnte 2017 ebenfalls eine Umsatzsteigerung gegenüber 2016 verzeichnet werden, die ebenfalls hauptsächlich auf die höheren Zinkpreise zurückzuführen ist. Die Produktion von Zinkoxyden der deutschen Tochtergesellschaft Norzinco GmbH blieb mit 23.875 Tonnen stabil.

Geschäftsbereich Spezialmetalle: Umsatz -5 Prozent

PPM Pure Metals GmbH realisierte 2017 einen Umsatz von 14,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 5 Prozent gegenüber 2016. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Preis- und Volumenrückgang beim Verkauf von Germanium und Gallium zurückzuführen. Beim Verkauf von hochreinem Arsen wurde hingegen sowohl bei den Volumina als auch bei den Preisen eine deutliche Verbesserung gegenüber 2016 erzielt.

Geschäftsbereich Kunststoff: Umsatz -12 Prozent

Der im Geschäftsjahr 2017 erzielte Umsatz beläuft sich auf 13,6 Millionen Euro, was einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber 2016 entspricht.In einem nach wie vor schwierigen Umfeld verzeichnete C2P in Deutschland einen deutlichen Absatzrückgang, während der Absatz bei C2P in Frankreich dank der Modernisierungsstrategie konstant blieb. 2017 belief sich die Produktion von recyceltem Polypropylen der Gruppe auf 13.260 Tonnen, was einem Rückgang von 10 Prozent gegenüber 2016 entspricht.

Sebastian Rudow: „Um zukünftig nachhaltige Leistungen zu erzielen, muss Recylex der neuen industriellen Umgebung offen stehen und imt motivierten Mitarbeitern verantwortlich, offen und kreativ handeln. Die Inbetriebnahme unseres neuen Reduktionsofens wird ein erster entscheidender Schritt in eine verbesserte Kreislaufwirtschaft und des Recyclings von Blei in Europa markieren.“

Quelle: Recylex Gruppe