HWWI-Index: Preise für Industrierohstoffe steigen um 6,4 Prozent

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Hamburg — Zum Jahresbeginn stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex den siebenten Monat in Folge. Die durchschnittliche Wachstumsrate der Rohstoffpreise betrug im Januar +8,8 Prozent (in Euro: +5,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Die Industrierohstoffpreise stiegen weiterhin: Ihr Index erreichte +6,4 Prozent (in Euro: +3,2 Prozent).

Die durchschnittlichen Preise von NE-Metallen stiegen um 6,3 Prozent (in Euro: +3,2 Prozent) gegenüber dem Vormonat –  aufgrund guter Nachfrage. Der Preis für Aluminium stieg um 6,9 Prozent (in Euro: +3,8 Prozent). Der Preis für Blei stieg um 3,2 Prozent (in Euro: +0,1 Prozent). Der Kupferpreis stieg um 4,1 Prozent (in Euro: +1,1 Prozent). Der Preis für Nickel stieg um 12,9 Prozent (in Euro: +9,6 Prozent) Der Preis für Zink stieg um 8,0 Prozent (in Euro: +4,8 Prozent) und der Preis für Zinn stieg um 6,5 Prozent (in Euro: +3,3 Prozent). Der Bleipreis stieg um 3,2 Prozent (in Euro: +0,1 Prozent), nachdem er im November noch gefallen war.

Weniger stark als im Vormonat stieg der Eisenerzpreis. Eisenerz verteuerte sich um 7,4 Prozent (in Euro: +4,3 Prozent). Insgesamt stieg der Index für Industrierohstoffe um 6,4 Prozent (in Euro: +3,2 Prozent) auf 130,9 Punkte (in Euro: 119,1 Punkte).

Die durchschnittlichen Preise für agrarische Rohstoffe stiegen im Januar um 4,6 Prozent (in Euro: +1,4 Prozent). Der Schnittholzpreis stieg um 5,5 Prozent (in Euro: +2,3 Prozent), nachdem er zuletzt gefallen war. Der durchschnittliche Preis für Baumwolle stieg mit 6,2 Prozent (in Euro: +3,0 Prozent) etwas schwächer als im Dezember des letzten Jahres. Der Preis für Wolle (Australien) stieg mit 6,8 Prozent (in Euro: +3,7 Prozent).

Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)