Resysta: Naturfasercompound mit Material-Eigenschaften wie Holz

668
LIPA Design Bench aus Resysta (Foto: © LIPA Design)

Taufkirchen — Resysta besteht zu ca. 60 Prozent aus Reishülsen, lässt sich extrudieren, ist zu 100 Prozent recycelbar und gleicht in Optik und Haptik dem Rohstoff Holz. Die natürlichen Eigenschaften des Materials überzeugen in Kombination mit Materialeigenschaften, die sogar hochwertige Tropenhölzer übertreffen sollen. Davon ist der Hersteller, die Resysta International GmbH, überzeugt.

Die Rohstoffe, die zur Herstellung von Resysta notwendig sind, sind weltweit regional verfügbar. Das gilt für die ca. 60 Prozent Reishülsen ebenso wie für ca. 22 Prozent Steinsalz und ca. 18 Prozent Mineralöl. Weite Transportwege entfallen dadurch bereits vor der Produktion. Die Resysta International GmbH lizenziert dabei die weltweite Herstellung an große Industrieunternehmen wie z.B. Ineos (Europa), Reliance (Indien) oder Agio (China). Diese verkaufen das Ausgangsmaterial wiederum an die lokale Industrie, die daraus lokale Produkte für lokale Märkte herstellt.

Das Basismaterial aus Resysta lässt sich verarbeiten wie Holz. Die Produkte können gebohrt, geschraubt, gefräst, geschliffen und geklebt werden. Zudem sind diese thermoverformbar. Das Resysta-Sortiment reicht von der Terrassendiele über Fassadenelemente bis hin zu Gartenmöbeln oder Schiffsdecks. „Wir sind sehr stolz, dass das Material Resysta sowohl im Produktdesign als auch in der Architektur namhafter internationaler Marken wie Starbucks, Waitrose oder dem Architekten, Designer und Künstler Mario Romano eingesetzt wird und wir damit einen Beitrag zu einem nachhaltigen Design in der internationalen Architektur leisten können,“ betont Roland Stoiber, COO der Resysta International GmbH.

Resysta hat in Zusammenarbeit mit einigen Herstellern ein Recycling-Konsortium gebildet und einen Recyclingkreislauf ins Leben gerufen. Die Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, die während der Produktion anfallenden Reste wie Abschnitte oder Schleifstaub zu recyceln sowie die Reste aus den Märkten zurückzunehmen, um diese wieder dem Produktzyklus zuzuführen. Abfälle und Reste werden dazu zerkleinert und gehen wieder zurück in den Produktionsprozess woraus wieder neue Produkte aus Resysta, wie z.B. für Unterkonstruktionen für Terrassen, entstehen. Dadurch sind die eingesetzten Rohstoffe sehr lange in Verwendung. Das Konsortium wird von Vinylplus unterstützt, der freiwilligen Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit der Europäischen PVC Industrie.

Weitere Informationen zu Resysta sind unter resysta.de oder über facebook.com erhältlich. 

Quelle: openPR