Pelletverbände aus Deutschland und Österreich: Heizungsmarkt bietet Potential

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Quelle: proPellets Austria / Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband

Berlin — Das Heizen mit Pellets angemessen in die Energiewende zu integrieren, ist das gemeinsame Ziel der beiden Verbände proPellets Austria (pPA) und Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Sowohl in Deutschland als auch in Österreich biete der Heizungsmarkt großes Potential, lautet das Fazit einer gemeinsamen Sitzung von pPA und DEPV am 23. Januar in Salzburg.

Im Verlauf des Treffens wurden Marktvergleiche angestellt, ordnungs- und förderpolitische Maßnahmen verglichen sowie Verbandsaktivitäten präsentiert und diskutiert. pPA-Obmann Michael Pfeifer (Pfeifer Holding) und stellvertretender DEPV-Vorsitzender Helmut Schellinger (Schellinger KG) waren sich dabei einig: „Die Heizungsmärkte in Deutschland und Österreich bieten aufgrund ihrer vergleichbaren Struktur die Möglichkeit, gemeinsam erfolgreiche Maßnahmen zu entwickeln. Hierfür ist regelmäßiger Austausch zwischen den beiden Verbänden DEPV und pPA sehr wichtig!“

Die Geschäftsführer Dr. Christian Rakos (pPA) und Martin Bentele (DEPV) stellten den Vorstandsmitgliedern aus den Bereichen Sägewerk/Pelletproduktion, Pellethandel und Kesseltechnik die aktuellen politischen Pläne vor. In beiden Ländern nehmen nach Wahlen neue Regierungen die Arbeit auf bzw. sind in der Findungsphase. Dabei ist die politische Absicht, die Energiewende beim Heizen umzusetzen, in Österreich konkreter als in Deutschland.

Dazu passend haben die österreichischen Erneuerbaren-Verbände in Wien die Studie „Wärmezukunft 2050“ vorgestellt, die zeigt, wie die komplette Umstellung des Wärmemarktes auf Erneuerbare Energien gelingen kann. Beim DEPV wird man im Jahr 2018 den Heizungsbetreiber in den Mittelpunkt stellen. In einer bundesweiten Kundenumfrage im ersten Quartal („Hat es sich gelohnt?“) werden Erfahrungen und Zufriedenheit von Pelletheizern ermittelt.

Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)