Frankreichs Recyclingbranche hat ihre Schwächephase überwunden

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Paris and Eiffel tower (Foto: Walkerssk / Pixabay)

Paris — Nachdem in Frankreich die Umsätze im Recyclingsektor zwischen 2012 und 2016 um 20 Prozent zurückgegangen waren, wird für 2017 ein Plus von 13 Prozent erwartet. Das Marktforschungsunternehmen Xerfi geht bis 2020 von stabilen Zuwächsen um 4 Prozent pro Jahr aus. Neue Impulse könnten von einem Regierungsplan zum Übergang in die Kreislaufwirtschaft ausgehen, der im März 2018 vorgestellt werden soll, meldet Germany Trade & Invest.

Laut Xerfi haben die Recyclingfirmen 2017 bei steigenden Umsätzen auch ihre Investitionen ausgeweitet. Sie könnten sich 2017 auf etwa 555 Millionen Euro belaufen, nach 465 Millionen Euro im Vorjahr. Allerdings lagen sie weiter bei etwa 6 Prozent der Umsätze bei einem anhaltend hohen Modernisierungsbedarf. Geschäftschancen dürften sich durch neue ambitionierte Zielvorgaben beim Recycling eröffnen. Frankreich liegt in diesem Bereich etwa im unteren europäischen Mittelfeld.

Nach Einschätzung von Xerfi kaschieren die stabilen Wachstumsraten von 4 Prozent bis 2020 eine für viele Recyclingfirmen auf mittlere Sicht komplexe Situation: So entstünden neue Geschäftschancen, aber gleichzeitig könnten sich auch die Abfallmengen gerade für die 126 Müllverbrennungsanlagen des Landes reduzieren. Auch die Entscheidung Chinas, die Abfallimporte aus EU-Ländern zum 1. Januar 2018 zu stoppen, sei ein zweischneidiges Schwert.

Der vollständige Artikel steht unter gtai.de zur Verfügung.

Quelle: Germany Trade & Invest (GTAI)