China: Ab 2020 Einfuhrstopp für inländisch ersetzbare Abfallprodukte

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Shanghai (Foto: SeanSheng / Pixabay)

Shanghai — China setzt sein im Juli 2017 verkündetes Importverbot für 24 Festmüll-Kategorien schrittweise um. Seit 2018 ist unter anderem die Einfuhr von Kunststoffabfällen und unsortiertem Altpapier verboten. Bis Ende 2019 soll dies für alle inländisch ersetzbaren Abfälle gelten.

Die Entscheidung setzt in- wie ausländische Entsorger unter Druck und hat das Potenzial, die weltweite Müllwirtschaft umzukrempeln. Gleichzeitig investiert das Land gewaltig in den Aufbau seiner Recyclingwirtschaft, meldet Germany Trade & Invest.

Die schrittweise Umsetzung des bereits im Juli 2017 gegenüber der Welthandelsorganisation angezeigten für 24 Arten von Müll- und Abfallprodukten geltendes Importverbot hat in der Recyclingbranche weltweit Schockwellen ausgelöst. Seit Anfang 2018 ist die Einfuhr von vanadiumhaltigen Schlacken, Haushaltsplastikabfällen, unsortiertem Altpapier und unsortierten Alttextilien verboten.

Chinas Entscheidung hat für die Recyclingbranche weltweit Konsequenzen. Denn zusätzlich zum eigenen Müll nahm das Reich der Mitte bislang auch den Großteil des Festmülls der Industrieländer auf – allein etwa zwei Drittel der Kunststoffabfälle weltweit. Seit den 80er Jahren ist es weltweit der größte Importeur von festen Abfallstoffen.

Der vollständige Artikel kann unter gtai.de eingesehen werden.

Quelle: Germany Trade & Invest