PLUS-Projekt innoviert lasergestützte Sortierung von Sonderlegierungen

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Sortierter Metallschrott (Foto: Cronimet)

Karlsruhe – Eine effizientere Sortiertechnik für gemischte Metallschrotte entwickelt Cronimet gemeinsam mit dem Fraunhofer – Institut für Lastertechnik. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen der Maßnahme „r+Impuls – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“.

Um endliche Ressourcen zu schonen, ist das Recycling von Metallschrotten eine wichtige, nachhaltige Alternative zum Abbau von Primärrohstoffen. Diese Metallschrotte sind jedoch häufig verunreinigt und liegen in verschiedenen Legierungen, Größen und Formen vor. Um diese verunreinigten und gemischten Schrotte verwerten zu können, werden die Schrotte aktuell von Hand sortiert. Das Projekt „PLUS“ arbeitet an einer innovativen Technik, um gemischte Metallschrotte auf der Basis von Lasertechnik zu sortieren. Auf diese Weise können Legierungen mit hohen Gehalten an wertvollen Metallen effizienter zurückgewonnen und wirtschaftlicher verwertet werden.

Innerhalb verschiedener Materialgruppen wie zum Beispiel „Schnellarbeitsstahl“ sollen über zwanzig Legierungen unterschieden werden. Durch die laserbasierte Sortiertechnik kann somit gleichzeitig die Ressourceneffizienz und die Wertschöpfung gesteigert werden.
Am Projekt beteiligt sind die Cronimet Gruppe mit Sitz in Karlsruhe als weltweiter Spezialist für Edelstahlschrott, Ferrolegierungen und Primärmetalle und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen, das seine neueste Methode der Laser-Emissionsspektrometrie beisteuert, die im Laufe des Projektes an den industriellen Prozess angepasst wird. Für die industrielle Pilotanlage nutzen die Kooperationspartner die Methode der Laser- Emissionsspektrometrie.

Im Vergleich zur manuellen Sortierung hat die laserbasierte Sortierung den Vorteil, dass die Messungen des Schrottes schnell und berührungslos erfolgen. Außerdem soll der Gesamtprozess der Analyse und die sortenreine Klassifizierung im Laufe des Projektes automatisiert werden, sodass Ressourcen effizienter genutzt werden können.

Quelle: Cronimet Gruppe