Remex investiert €16 Mio. in Europas größte Aufbereitungsanlage für HMV-Asche

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Luftbild der Heros Sluiskil B.V. (Foto: Remex)

Düsseldorf — Mit einer Investition von 16 Millionen Euro in den Ausbau der Anlage im niederländischen Sluiskil will sich Heros Sluiskil B.V. an die Spitze der weltweiten Verarbeitungsspezialisten stellen. Die 100-prozentige Remex-Tochter hat vor kurzem die bestehende Anlage – die Jahreskapazität beläuft sich auf ca. 700.000 Tonnen Rostasche – komplett überholt.

Darüber hinaus wurden mehrere innovative Technologien installiert – sowohl um die Rückgewinnungsquote und die Qualität der Metalle aus der Hausmüllverbrennungsasche zu erhöhen als auch die Qualität der Ersatzbaustoffe zu optimieren.

Bei der Planung der Anlagenerweiterung war die Merit-Technologie ein zentrales Element des Gesamtprojektes. Heros hat die neue Metallrückgewinnungs-Technologie in das Stammwerk integriert und zusätzlich die Anzahl der Wirbelstromabscheider erhöht, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die neue Technologie, die auch als separates Modul für andere Recyclingunternehmen verfügbar ist, soll laut Remex bereits weltweit großes Interesse in der Branche hervorgerufen haben.

Darüber hinaus hat Heros beschlossen, in eine selbst entwickelte Wasch-/Brechanlage mit einer Startkapazität von 300.000 Tonnen zu investieren, um die Anforderungen des niederländischen Green Deal für die mineralische Qualität von Hausmüllverbrennungsasche als Baustoff zu erfüllen. Das gewaschene Material wird unter der Marke granova combimix vermarktet und in Betonprodukten und Asphalt eingesetzt. Die Nachfrage soll bereits jetzt die derzeitigen Versorgungskapazitäten übertreffen.

Quelle: Remex Mineralstoff GmbH