Abfall als Ressource – Europa auf dem Weg in eine Kreislaufwirtschaft

2009
Quelle: BDE

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. hat zum Thema „Abfall als Ressource – Europa auf dem Weg in eine Kreislaufwirtschaft“ mit Karl-Friedrich Falkenberg, dem höchsten politischen Beamten der Generaldirektion Umwelt, auf der Umweltleitmesse IFAT in München diskutiert.

BDE-Präsident Peter Kurth: „Der BDE begrüßt die Initiative der Kommission zur Überprüfung der Ziele der europäischen Abfallpolitik und spricht sich für eine ambitionierte Weiterentwicklung der Recyclingziele und konsequente Verringerung der Deponierung in Europa aus.“

Die Europäische Kommission hatte im letzten Jahr im Rahmen des sogenannten „Waste Target Review“ damit begonnen, die Recyclingziele der Abfallrahmen- und Verpackungsrichtlinie sowie die Deponierungsziele der Deponierichtlinie zu überprüfen. Hierzu wurde eine öffentliche Befragung durchgeführt, an der sich auch der BDE beteiligt hat. Die Ergebnisse der Befragung, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurden, bestätigen im Wesentlichen die Forderungen des BDE.

Peter Kurth dazu: „Wir freuen uns sehr, dass die Kommission – wie Herr Falkenberg uns heute bestätigt hat – bis zum Herbst ein Richtlinienpaket zur Weiterentwicklung des EU-Abfallrechts vorlegen wird. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer europäischen Kreislaufwirtschaft. Welche ökonomischen Potentiale es insofern zu heben gibt, verdeutlicht eindrucksvoll eine kürzlich vom Weltwirtschaftsforum veröffentlichte Studie; danach könnten durch mehr Recycling Materialeinsparungen im Wert von bis zu 600 Mrd. US-Dollar in der EU erzielt werden.“

Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V.